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Nach Abschluss der Corona-Tests in Kirchengemeinde: Kreis hebt Quarantäne für Mennoniten in Euskirchen auf

Nach Abschluss der Corona-Tests in Kirchengemeinde : Kreis hebt Quarantäne für Mennoniten in Euskirchen auf

Der Kreis Euskirchen hat die Corona-Quarantäne für die rund 1000 Mitglieder einer Mennoniten-Gemeinde und Menschen aus ihrer Umgebung aufgehoben. Von den 870 getesteten Personen seien nur 25 infiziert.

Die Corona-Tests in der Mennoniten-Brüdergemeinschaft in Euskirchen sind abgeschlossen: 25 von 870 Tests (rund 2,9 Prozent) seien positiv ausgefallen, teilte die Kreisverwaltung am Freitagmittag mit. Die Zahl stieg im Vergleich zum Donnerstag um elf Fälle. Der Kreis hebe die Quarantäne-Anordnung für die Gemeinschaft bis auf die Infizierten und deren Kontaktpersonen auf.

Vergangene Woche waren in der Stadt 13 Mitglieder einer 15-köpfigen Familie positiv auf Corona getestet worden. Laut Kreis sind am Donnerstagnachmittag 222 und am Mittwoch 648 Menschen getestet worden. „Das ist ein höchst erfreuliches Ergebnis“, sagte Landrat Günter Rosenke. „Damit sind wir weit weg von möglichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.“ Der maßgebliche Faktor – die 7-Tage-Inzidenz – liege für den Kreis Euskirchen bei 14 und damit weit entfernt vom Grenzwert 50.

Infizierte in sieben Familien

Die 25 Infizierten seien zwischen fünf und 82 Jahren alt und stammten aus sieben Familien aus Euskirchen und Metternich. Alle seien symptomfrei. Das Gesundheitsamt ermittle weiterhin mögliche Kontaktpersonen. Amtsleiter Christian Ramolla betrachtet es inzwischen aber als unwahrscheinlich, dass das Virus über den Gottesdienst der Gemeinschaft verbreitet wurde. Ab Mittwoch dürften die Mennoniten unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder Gottesdienste feiern und ihre Schule nutzen