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Kommentar zur Schutzhütte in Gielsdorf: Lobenswertes Engagement

Kommentar zur Schutzhütte in Gielsdorf : Lobenswertes Engagement

Der Ortsausschuss Gielsdorf will die Schutzhütte am Sangerkreuz wieder aufbauen. Unbekannte hatten diese mit einem Radlader zerstört.

Nicht lamentieren, sondern handeln. Das dachte sich der Ortsausschuss Gielsdorf, als es darum ging, eine neue Schutzhütte am Sangerkreuz im Wald bei Gielsdorf zu errichten. Dieses bürgerschaftliche Engagement verdient nicht nur Lob, sondern ist auch nachahmenswert – genau wie es auch beim Einsatz der Initiative „Zerstörern die Stirn bieten“ für einen neuen Unterstand am Eisernen Mann der Fall war.

Immerhin kommen solche Schutzhütten vielen Menschen zugute, die auf einer Wanderung durch die Natur wettergeschützt eine Rast einlegen wollen. Dennoch ist es im Grunde genommen bedauerlich, dass ein solcher Einsatz überhaupt erforderlich ist. Schließlich wäre er nicht nötig gewesen, hätten nicht irgendwelche unbekannten Täter ihrer blinden Zerstörungswut freien Lauf gelassen.

Auf die Frage, wie man auf die Idee kommen kann, mit einem gestohlenen Radlader durch den Wald zu fahren und Schutzhütten zu zerstören, kann es keine zufriedenstellende Antwort geben. Vielmehr drängt sich eine weitere Frage unmittelbar auf: Wie töricht können Menschen sein?