Unterstützung für die Ukraine Mehrere Demos zum zweiten Jahrestag des Ukraine-Krieges in Köln

Köln · In Köln sind am kommenden Samstag mehrere Demos geplant. Anlass ist der zweite Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine.

Eine Demo für die Ukraine in Köln. (Archivfoto)

Eine Demo für die Ukraine in Köln. (Archivfoto)

Foto: Marius Ochs

Zum zweiten Jahrestag des Angriffs Russlands auf die Ukraine sind am kommenden Samstag (24. Februar) in Köln mehrere Demonstrationen geplant. Bislang seien vier Versammlungen angemeldet worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Köln. So plant das blau-gelbe Kreuz eine Demonstration am Roncalliplatz nahe dem Dom, zu der ab 13.30 Uhr rund 5.000 Menschen erwartet würden. Die Demo steht unter dem Motto: „Zwei Jahre russischer Krieg gegen Europa - Solidarität mit der Ukraine“.

Man hoffe auf eine breite Unterstützung der Versammlung, „denn nur gemeinsam können wir unsere Demokratie verteidigen und ein starkes Zeichen an die Weltgemeinschaft senden“, erklärten die Organisatoren. Es gehe darum, die Ukraine weiterhin zu unterstützen, damit dieser Krieg „so schnell wie möglich“ gewonnen wird.

Fast zeitgleich organisieren die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) NRW und das Kölner Friedensforum eine Friedensdemo auf dem Alten Markt. Die Versammlung ist Teil einer Reihe von bundesweiten Demonstrationen, die unter anderem in Berlin, Stuttgart oder Frankfurt am Main geplant sind, wie der Landesverband der DFG-VK mitteilte. Die Demo beginnt um 14 Uhr und steht unter dem Motto: „Frieden, Brot, Würde - in der Ukraine und weltweit!“ Die Veranstalter haben rund 1.000 Teilnehmer angemeldet.

Im Mittelpunkt des Aufzugs steht die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand und einer diplomatischen Lösung. Die Veranstalter wenden sich auch dagegen, dass vor dem Hintergrund des Krieges auch in Deutschland immer mehr Geld für Rüstung ausgegeben wird. Das Zwei-Prozent-Ziel bei den Militärausgaben sei „demokratieschädigend“. Nötig seien „breite Investitionen in Gesundheit, Bildung, Kultur und in eine soziale und ökologische Zeitenwende statt sichere Profite für die Rüstungsindustrie“, erklärte Senta Pineau vom Kölner Friedensforum.

Außerdem sind in der Kölner Innenstadt derzeit Kundgebungen eines Anmelders an mehreren Standorten geplant. Daran wollen sich nach Polizeiangaben rund 50 Menschen beteiligen. Auch eine pro-russische Demo soll in Köln stattfinden. Sie soll um 15 Uhr am Rudolfplatz starten. Die Veranstalter haben rund 100 Teilnehmer angemeldet.

Auch in weiteren Städten Nordrhein-Westfalens sind Veranstaltungen zum Jahrestag geplant. In Münster rufen unter anderem die Fachstelle Weltkirche des Bistums Münster und die ukrainisch-griechisch-katholische Gemeinde ebenfalls am 24. Februar zu einer Solidaritätskundgebung und einem Solidaritätsmarsch für die Ukraine auf.

(epd)
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