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Soll für Nachwuchs sorgen: Neues Sibirisches Tigerweibchen für den Kölner Zoo

Soll für Nachwuchs sorgen : Neues Sibirisches Tigerweibchen für den Kölner Zoo

Der Kölner Zoo hat seit November ein neues Tigerweibchen. Dieses soll für Nachwuchs sorgen. Sibirische Tiger sind in der freien Wildbahn hochgefährdet.

Der Kölner Zoo hat seit Ende November ein neues Sibirisches Tigerweibchen. „Akina“ stamme aus dem Zoo Leipzig und wurde dort im Februar 2017 geboren, teilte der Kölner Zoo in einer Pressemitteilung mit.

Mit ihren rund vier Jahren sei „Akina“ nun geschlechtsreif und passe von den genetischen Voraussetzungen her gut zu dem bereits im Kölner Zoo lebenden fünfjährigen Kater „Sergan“. Die beiden sollen für Nachwuchs sorgen, da die Katzenart in freier Wildbahn als „hochbedroht“ gilt. Bislang teilen die Katzen sich aber noch kein gemeinsames Gelände. „Akina“ habe derzeit noch „großen Respekt“ vor „Sergan“.

„Akina“ habe die Monate der Eingewöhnung nun hinter sich gebracht und halte sich auffällig oft dort auf, wo sie für Besucher besonders gut sichtbar ist: im Wasser, in der Nähe der Panorama-Scheiben und der Höhle.

Herkunft der Sibirischen Tiger

Der Zoo teilt mit: „Der Sibirische Tiger, auch Amur-Tiger genannt, kommt im Amur- und Ussuri-Gebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem Rückgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch etwa 50 Tiere im Jahr 1940 haben sich die freilebenden Bestände durch konsequente Schutzmaßnahmen durch die russische Regierung wieder auf rund 400 erhöht. Auch im angrenzenden Nordostchina erholen sich die Bestände des Amur-Tigers langsam. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerstörung, Bejagung ihrer natürlichen Beute und der Wilderei zur Verwendung in der traditionellen chinesischen Heilmedizin. Bei ihr wird jedem Körperteil des Tigers heilende Wirkung zugesprochen.“

Kölner Zoo seit vergangenem Freitag wieder geöffnet

Der Kölner Zoo steht seit Freitag, 12. März, wieder Besuchern offen. Der Einlass ist begrenzt. Es gilt das bereits im vergangenen Sommer entwickelte Hygienekonzept des Zoos.

(ga)