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Oberbergischer Kreis: Polizei ahndet Verstöße gegen 15-Kilometer-Regel

Kontrollen am Wochenende : Mehrere Verstöße gegen 15-Kilometer-Regel im Oberbergischen Kreis

Bei Kontrollen der sogenannten 15-Kilometer-Regel haben die Behörden im Oberbergischen Kreis am Wochenende mehrere Verstöße bemerkt. Weil sich Anwohner nicht an die nächtliche Ausgangssperre hielten, gab es dort zudem zahlreiche Anzeigen.

Bei Kontrollen der sogenannten 15-Kilometer-Regel haben die Behörden im Oberbergischen Kreis am Wochenende mehrere Verstöße bemerkt. So kontrollierten Ordnungsamt und Polizei etwa in Reichshof bei Gummersbach an gesperrten Zufahrten zu einem Skigebiet. Rund zwei Dutzend Auswärtige, die von der Autobahn kamen, habe man wieder zurückgeschickt, teilten die Beamten am Sonntag mit. Zumeist hätten sie angegeben, von 15-Kilometer-Regelungen nichts gewusst zu haben. Bei allgemeinen Verkehrskontrollen im Kreis seien bis Sonntagmorgen drei Auswärtige aufgefallen.

An den ersten Tagen mit der 15-Kilometer-Regel waren zunächst keine Verstöße bekanntgeworden. In vier NRW-Kreisen gilt seit Dienstag, dass Bewohner diese Gebiete nur verlassen dürfen, „soweit dabei ein Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatorts (politische Gemeinde) nicht überschritten wird“. Auch einreisen darf nur, wer nicht weiter als 15 Kilometer entfernt wohnt. Für beide Fälle gibt es zahlreiche Ausnahmen - wie etwa den Weg zur Arbeit. Betroffen sind auch die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen.

Im Oberbergischen Kreis gibt es als Corona-Schutzmaßnahme zudem nachts Ausgangsbeschränkungen. Hier seien wegen Verstößen 27 Anzeigen geschrieben worden, berichtete die Polizei. Unter anderem sei zudem in Lindlar am Freitagabend eine Feier mit sechs Teilnehmern aufgelöst worden.

(dpa)