GA-Podcast „So geht Rheinisch“ Peter Brings: „Kölsch sollte Schulfach werden!“

Rheinland · Peter Brings spricht im GA-Podcast über Dialekt und warum er besser zu singen ist als Hochdeutsch. Der Kölner Sänger berichtet über seine Großfamilie und die Reaktion befreundeter Musiker bei der Vorstellung des Songs „Kölscher Jung“.

 Peter Brings mit seinem Doppelgänger aus Pappe im Proberaum.

Peter Brings mit seinem Doppelgänger aus Pappe im Proberaum.

Foto: Jörg Manhold

Der kölsche Jung, Peter Brings, ist Gast unserer neuen GA-Podcastfolge von „So geht Rheinisch“. Der Rocksänger berichtet darüber, wie er mit dem rheinischen Dialekt aufgewachsen ist und dass sein Vater, Rolly Brings, ihn immer korrigiert hat, wenn er das Kölsche falsch ausgesprochen hat.

Im Interview mit dem GA erzählt er, warum im Dialekt besser zu singen ist als auf Hochdeutsch und wie seine Band mit modernen Rocksongs den Karneval aufgemischt hat. Peter Brings gibt Einblicke in die Bringssche Großfamilie. Bei Familientreffen ist der Dialekt die Standardsprache.

Standardsprache beim Familientreffen

Und er denkt laut darüber nach, warum Menschen weniger ernst genommen werden, wenn sie in Mundart sprechen. „Wenn der Rheinländer sentimental wird, verfällt er ins Kölsch“, sagt Peter Brings. Er plädiert dafür, dass Kölsch künftig als eigene Sprache im Schulunterricht eingeführt wird.

Wenn keiner mit Dir redet, hast Du einen Hit

Der Sänger verrät, dass seine Band anfangs Probleme hatte mit dem Song „Kölsche Jung“, der sich schnell zum großen Hit mauserte. „Ich weiß noch, als die Nummer fertig war, haben wir bei einer Aufstiegsparty des FC Köln gespielt. Da waren alle Kollegen von Höhnern, Bläck Fööss und Kasalla. Und wenn Du von der Bühne runterkommst und keiner redet mehr mit Dir, dann weißt Du, dass Du einen Hit hast“, sagt Brings.

Der GA-Podcast „So geht Rheinisch“ mit Peter Brings ist auf Podcastplattformen wie Spotify abrufbar.

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