Folgenschwere Einsätze Randalierer verletzen in Köln sechs Polizisten

Köln · Am Donnerstag wurden sechs Polizisten bei Polizeieinsätzen in zwei Kölner Stadtteilen verletzt. Zwei davon erlitten bei der Festnahme der Randalierer Knochenbrüche.

 Symbolbild.

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Foto: picture alliance / Karl-Josef Hi/Karl-Josef Hildenbrand

Der erste Einsatz spielte sich am Donnerstagnachmittag kurz vor 16 Uhr in Köln-Klettenberg ab. Nachbarn eines 35-Jährigen meldeten sich bei der Polizei, weil dieser in seiner Wohnung randaliere und bereits eine Scheibe zerschlagen habe.

Ein ebenfalls alarmierter Notarzt stellte vor Ort eine psychische Erkrankung bei dem Mann fest und wies ihn daraufhin in eine Klinik ein. Als die Einsatzkräfte ihn mitnehmen wollten, wehrte sich der 35-Jährige mit Schlägen und Tritten dagegen. Ein Polizeibeamter brach sich die Hand, als er den Randalierer fixieren wollte.

Gegen 20 Uhr kam es auf der Berliner Straße im Kölner Stadtteil Mülheim zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 40-Jährigen und einer Personengruppe. Als die alarmierten Polizeikräfte die Konfliktparteien voneinander trennen wollten, bekam eine Polizistin einen Faustschlag ins Gesicht, der ihr das Jochbein brach. Erst mit vereinten Kräften der Polizei konnte der 40-jährige Randalierer überwältigt und vorläufig festgenommen werden.

Bei beiden Einsätzen wurden, inklusive der schwer verletzten Beamten, sechs Einsatzkräfte der Polizei verletzt.

(ga)
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