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Verstöße gegen Corona-Regeln: Polizei räumt Plätze in der Kölner Innenstadt

Verstöße gegen Corona-Regeln : Polizei räumt Plätze in der Kölner Innenstadt

In Köln waren am Wochenende Ordnungsamt und Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei gleich mehrfach im Einsatz, um an den Hotspots der Stadt Menschenansammlungen aufzulösen und die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung zu kontrollieren.

Viel zu tun hatten die Mitarbeiter des Kölner Ordnungsamtes und der Polizei am Wochenende an den Hotspots der Stadt. Viele Menschen hatten sich im Bereich der Zülpicher Straße, der Schaafenstraße, dem Stadtgarten sowie dem Rheinboulavard versammelt und hielten sich dabei teilweise nicht an die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung. Bei der Räumung der Straßen und Plätze durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes leistete die Polizei Köln Amtshilfe.

Dabei verhielten sich die angesprochenen Menschen ganz überwiegend kooperativ, sodass die Räumungen ohne besondere Vorkommnisse verliefen.

Bereits am Freitagabend unterstützten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei das Ordnungsamt bei der Räumung des Zülpicher Platzes, der Schaafenstraße sowie des Rheinboulevards. Im Verlauf der Nacht kontrollierten Stadt und Polizei mehr als 200 Menschen, sprachen neun Platzverweise aus und fertigten mehr als 40 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie fünf Strafanzeigen unter anderem wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

Am Samstagabend hatten sich viele Menschen am Rheinboulevard versammelt. Der überwiegende Teil verließ den Bereich jedoch bereits gegen 22.30 Uhr aufgrund eines Gewitters. Gegen 23.15 Uhr unterstützte die Polizei Köln das Ordnungsamt bei der Auflösung einer Menschenansammlung vor einem Kiosk an der Zülpicher Straße. Die Stadt stellte anschließend Absperrgitter auf.

Im weiteren Verlauf der Nacht forderten die Beamten eng zusammenstehende Menschen am Stadtgarten auf, den Bereich zu verlassen. Auch an der Schaafenstraße sammelten sich wieder viele Menschen. Hier stellte die Stadt Absperrbarken auf.

Da sich Menschen vielfach nicht an die gebotenen Abstandsregeln hielten, kontrollierten die Einsatzkräfte in der Nacht knapp 190 Personen, sprachen etwa 40 Platzverweise aus und fertigten mehr als 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie 13 Strafanzeigen.