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Shell in Wesseling: Leck festgestellt - Keine Hinweise auf Gefahr - Geruchsbelästigung möglich

Leichtbenzin ausgetreten : Leck bei Shell in Wesseling durch defekte Dichtung verursacht

Am Freitagnachmittag gegen 17.45 Uhr hat sich in der Shell-Raffinerie Rheinland in Wesseling eine sogenannte Leckage ereignet. Der Austritt von Leichtbenzin habe schnell gestoppt werden können, es gebe keinerlei Auffälligkeiten, teilte Shell am Abend mit.

Außerhalb des Werkes sei eine Geruchsbelästigung nicht auszuschließen. Es habe es zum Zeitpunkt der Meldung keine Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Nachbarschaft gegeben. Die Leitstelle der Feuerwehr ist informiert worden. Shell kündigte an, über die genauen Hintergründe zu informieren, sobald weitere Erkenntnisse vorlägen. Erst am Mittwoch hatte es zum Thema Lecks bei Shell in Wesseling und Godorf eine Anhörung im Düsseldorfer Landtag gegeben. Im Juli hatte Shell eine Verseuchung des Geländes mit mehr als 300.000 Litern Öl eingeräumt.

Am späteren Abend teilte Shell weiter mit, dass der Einsatz im nahegelegenen Tankfeld inzwischen beendet sei. Bei dem ausgetretenen Produkt handle es sich um Leichtbenzin, sogenanntes Naphtha. Der Austritt habe schnell gestoppt werden können. Das bereits ausgetretene Produkt sei vollständig durch zwei Saugwagen aufgenommen worden. Messungen und Kontrollfahrten inner- und außerhalb des Werkes hätten „keinerlei Auffälligkeiten oder noch wahrnehmbare Geruchsemissionen mehr ergeben“.

Die zuständigen Behörden sind laut Shell informiert und werden in die Aufarbeitung des Ereignisses eingebunden. Die Leckage sei bei der Inbetriebnahme einer neu verlegten Rohrleitung entstanden, vermutlich durch eine defekte Dichtung.

(man)