Fußball-Europameisterschaft So erlebte Köln das erste EM-Spiel in der Domstadt

Köln · Mit der Partie Schweiz gegen Ungarn hat am Samstag auch Köln seinen Auftakt zur Fußball-EM erlebt. Die Polizei sprach von einem „weitestgehend störungsfreien Einsatzverlauf".

 Fans und Besucher beim Public Viewing auf dem Heumarkt beim zweiten Tor der schweizerischen Nationalmannschaft.

Fans und Besucher beim Public Viewing auf dem Heumarkt beim zweiten Tor der schweizerischen Nationalmannschaft.

Foto: dpa/Sascha Thelen

Gute Stimmung herrschte am Samstag beim ersten Spiel der Fußball-Europameisterschaft, das im Rheinenergiestadion in Köln stattfand. Am Nachmittag trafen dort die Schweiz und Ungarn aufeinander. Aus Sicht der Polizei verlief auch das Aufeinandertreffen der Fans weitestgehend friedlich. Einsatzleiter Martin Lotz sprach von einem „weitestgehend störungsfreien Einsatzverlauf".

Zwei Fanmärsche der Anhänger beider Nationalmannschaften waren ab 12 Uhr mit insgesamt mehreren 10.000 Teilnehmenden von den Fan-Meeting-Points am Girlitzweg und der Kitschburger Straße in Richtung Stadion gestartet. Ungarische Anhänger zündeten währenddessen vereinzelt Pyrotechnik. In einem Fall war ein Ungar in Gewahrsam genommen worden, weil er einem Platzverweis nicht nachkam, teilte die Polizei mit.

In zwei Fällen hätten die Einsatzkräfte Strafanzeigen angefertigt, da mehrere Teilnehmer des ungarischen Fanwalks Parolen mit volksverhetzendem Inhalt gerufen haben sollen.

Zudem konnten die Einsatzkräfte mehr als zehn Drohnen in Flugverbotszonen im Stadtgebiet Köln stoppen, zur Landung bringen und mindestens acht der mutmaßlichen Drohnen-Piloten identifizieren. Gegen diese wurden Strafverfahren eingeleitet.

„Nach wochenlangen Vorbereitungen sind wir mit dem heutigen Einsatzverlauf sehr zufrieden. Das polizeiliche Einsatzkonzept hat sich bewährt und bislang für einen sicheren Fußballtag gesorgt“, resümierte Lotz. „Wir schauen zuversichtlich auf die kommenden Einsatztage in Köln".