Sperrung aufgehoben Weltkriegsbombe am Autobahnkreuz Köln-Heumar entschärft

Update | Köln · Die Weltkriegsbombe am Autobahnkreuz Köln-Heumar ist am Montagabend erfolgreich entschärft worden. Die britische Fünf-Zentner-Bombe wurde zuvor im Bereich der Auffahrt der A4 zur A3 in Richtung Oberhausen gefunden. Die Sperrung am Autobahnkreuz ist wieder aufgehoben.

 Wegen des Funds einer Weltkriegsbombe musste das Autobahndreieck Köln-Heumar am Montagabend gesperrt werden.

Wegen des Funds einer Weltkriegsbombe musste das Autobahndreieck Köln-Heumar am Montagabend gesperrt werden.

Foto: dpa/Sascha Thelen

Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmer und Anwohner in Köln: Die Weltkriegsbombe am Autobahnkreuz Köln-Heumar ist am späten Montagabend erfolgreich entschärft worden.

Wegen des Funds der britischen Fünf-Zentner-Bombe war das Autobahndreieck Köln-Heumar am Montagabend bis gegen 23 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt worden. Betroffen von der Sperrung waren die A3, die A4 und die A59. Zudem wurden rund 210 Anwohner evakuiert.

Nach ersten Angaben der Stadt Köln am Montagabend begann die Evakuierung gegen 20.30 Uhr. Für Personen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen konnten, wurde eine Anlaufstelle in einem Schulzentrum eingerichtet. Nachdem alle Straßen gesperrt worden waren und die Anwohner den 400 Meter großen Evakuierungsbereich verlassen hatten, begann am Abend der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der Bombe. Gegen 23 Uhr war der Einsatz beendet.

Rund 50 Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Köln sowie zahlreiche weitere Kräfte der Landes- und Autobahnpolizei und weitere Hilfsdienste waren im Einsatz. Die Sperrungen führten zeitweise zu kilometerlangen Staus auf dem Kölner Ring und auf innerstädtischen Straßen im Kölner Osten. Mit der Aufhebung der Sperrung konnten auch die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren, so die Stadt in ihrer abschließenden Mitteilung.

(dpa)
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