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Tragischer Jagdunfall in Hunsrück: Jäger trifft Niederländer in Simmern - schwer verletzt

Niederländer schwer verletzt : Jäger verwechselt Jagdhelfer mit Wildschwein

Ein Jagdpächter aus den Niederlanden hat im Hunsrück einen Landsmann mit einem Schuss schwer verletzt. Laut der Meldung der Polizei hat er den Jagdhelfer mit einem Wildschwein verwechselt.

Die Polizei in Koblenz berichtet von einem Jagdunfall im Bereich Niedersohren. Dabei soll in der Nacht von Freitag auf Samstag ein 54-jähriger Jagdhelfer schwer verletzt worden sein. Laut der Meldung wurde bei einer Wildschweinjagd in dem Gebiet, das südlich des Flughafens Frankfurt-Hahn, liegt ein Jagdhelfer durch einen Streifschuss aus dem Jagdgewehr des 65-jährigen Jagdpächters schwer verletzt. Der Verletzte war als Jagdhelfer eingesetzt. Beide Männer sind niederländische Staatsangehörige.

Laut der Meldung hat der 65-jährige Jäger den Jagdhelfer mit einem Wildschwein verwechselt. Der Schwerverletzte wurde in einem nahe gelegenen Krankenhaus zunächst nur erstversorgt und später in eine Spezialklinik verlegt. Lebensgefahr besteht nicht, so die Polizei. Gegen den Jagdpächter ermittelt nun die Polizei. Die Jagdwaffe haben die Beamten sichergestellt.