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Waffenverbotszone in Köln: Polizei ist zufrieden mit dem Ergebnis

Waffenverbotszone : Polizei zieht positive Bilanz nach Kontrollen am Kölner Hauptbahnhof

Bei Kontrollen im Kölner Hauptbahnhof konnte die Polizei am Wochenende 12 waffenartige Gegenstände sicherstellen. Außerdem kam es zum Großeinsatz durch einen Rollstuhlfahrer. Die Polizei ist mit dem Ergebnis der Waffenverbotszone insgesamt aber zufrieden.

Am Wochenende wurde der Kölner Hauptbahnhof zur Waffenverbotszone erklärt. Vom 2. bis zum 4. Oktober kontrollierte die Polizei Reisende auf Schuss-, Hieb- Stoß und Stichwaffen sowie auf Messer aller Art und konnte zwölf Gegenstände sicherstellen. Die Polizei zieht eine positive Bilanz.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen führte die Bundespolizei nach eigenen Angaben insgesamt 350 Kontrollen und 150 Durchsuchungen auf gefährliche Gegenständen und Waffen durch. Dabei kam es zu einem Großeinsatz durch einen Rollstuhlfahrer, der eine Schusswaffe dabei hatte. Der 79-Jährige flüchtete, konnte aber dank Videoüberwachung am Samstagmorgen festgenommen werden.

Beschlagnahmt wurden unter anderem Taschen- und Küchenmesser, aber auch sieben Einhandmesser. Weil das Mitführen von Einhandmessern gegen das Waffengesetz verstößt, kam es zur Anzeige gegen die Besitzer.

Udo Peltzer, Leiter der Bundespolizeiinspektion Köln, zeigte sich zufrieden mit der Bilanz der Waffenverbotszone: "Dank der starken Präsenz der Bundespolizei und der Sensibilisierung der Bevölkerung blicken wir auf ein gutes Ergebnis zurück. Die Reisenden haben sich weitestgehend an die Regeln gehalten und wir verzeichnen nur wenige Verstöße gegen die Allgemeinverfügung."

(ga)