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Wildschweine und Rehe bei Wermelskirchen: Wildtiere sorgen für Vollsperrung der A1

Wildschweine und Rehe bei Wermelskirchen : Wildtiere sorgen für Vollsperrung der A1

Rehe, Füchse und Wildschweine haben am Donnerstag für eine Vollsperrung der A1 gesorgt. Die Tiere überwanden Zäune nahe der Anschlussstelle Wermelskirchen. Es bildete sich ein 15 Kilometer langer Stau.

Am Donnerstagnachmittag ist die A1 in Höhe der Anschlussstelle Wermelskirchen voll gesperrt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren der Grund dafür Rehe, Füchse und eine Wildschweinrotte, die gegen 17 Uhr bereits mehrere defekte Wildschutzzäune in Autobahnhöhe überwunden hatten und drohten, sich selbst sowie den fließenden Verkehr zu gefährden. Die Tiere seien schließlich nur noch durch eine niedrige Betonwand von der Autobahn getrennt gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Nach Einschätzung der Jagdaufsicht war ein Vertreiben der Tiere aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich. Die A1 wurde im betroffenen Teilstück vollgesperrt. Jägern gelang es nach einiger Zeit, die Wildschweine, Füchse und das Rehwild von der Autobahn wegzutreiben. Nach derzeitigem Kenntnisstand mussten dabei vier Rehe erlegt werden. Die defekten Zaunanlagen sollen zeitnah ausgebessert werden. Es bildete sich ein Stau auf einer Länge von 15 Kilometern. Der Zaun sollte repariert werden.