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Kommunalpolitiker besuchten den Kinder- und Jugendtreff "Jump" in Witterschlick

Kommunalpolitiker besuchten den Kinder- und Jugendtreff "Jump" in Witterschlick

Die älteren Jugendlichen ließen sich im Kinder- und Jugendtreff "Jump" vorübergehend nicht blicken. Dabei hätten sich die Kommunalpolitiker und sachkundigen Bürger gern auch mit ihnen unterhalten. Den Fragen von gleich einem Dutzend Erwachsenen mochten sich die jungen Leute offensichtlich nicht stellen, obwohl sie ausdrücklich dazu eingeladen worden waren.

Nach und nach besuchen die Mitglieder des Alfterer Ausschusses für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales die Jugendeinrichtungen im Gemeindegebiet, um mehr über das Angebot und die Wünsche der Jugend zu erfahren. Den Auftakt in diesem Jahr machten sie in der offenen katholischen Jugendeinrichtung "Jump" in Witterschlick.

Dort zeigte ihnen Jugendmitarbeiter Udo Brüsselbach im Untergeschoss des Pfarrheims an der Adolphsgasse die Räume, in denen sich Kinder und Jugendliche aller Nationen und Konfessionen treffen dürfen. Dort können sie Computer nutzen und mit Holz werken, Musik hören und sich mit Gesellschaftsspielen die Zeit vertreiben.

Stolz führte Brüsselbach vor, dass sich der Hauptraum im Keller nach einer Renovierung nun in hellen Farben mit viel Beleuchtung präsentiert. Auch eine Gruppe von älteren Jugendlichen, die sich bisher auf der Straße trafen, kommt nun ins "Jump", das für sie an zwei Tagen in der Woche bis 21.30 Uhr geöffnet ist. "Noch mehr Öffnungstage stehen auf der Wunschliste der jungen Leute", berichtete Brüsselbach, der seit zehn Jahren in Alfter arbeitet. Doch an zwei anderen Tagen ist der 51-Jährige dann der Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen im "Café Kick" in Alfter.

Die zweite Stelle für einen Jugendmitarbeiter, die Ende 2010 mit Hilfe vom Kreis, der Gemeinde und des Kirchengemeindeverbandes der Pfarreiengemeinschaft Alfter geschaffen wurde, ist zurzeit wieder unbesetzt. "Doch ein Nachfolger wird gerade gesucht und soll bald kommen", sagte Brüsselbach.