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Ausstellung auf Linzer Marktplatz: Kunstverein Linz feiert zehnjähriges Bestehen

Ausstellung auf Linzer Marktplatz : Kunstverein Linz feiert zehnjähriges Bestehen

Mit einem Festakt am Samstag auf dem Linzer Marktplatz und einer Ausstellung, die viele namhafte Künstler würdigt, begeht der Kunstverein sein zehnjähriges Bestehen.

„Endlich können wir in unser Jubiläumsjahr starten!“, freute sich der Vorsitzende des Kunstvereins Linz, Norbert Boden, als er mit Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust das Ausstellungsprogramm zum zehnten Geburtstag des Vereins vorstellte.

Ein Höhepunkt wird der Jubiläums-Festakt am kommenden Samstag, 11. Juli, auf dem Marktplatz sein. Man werde mit rund 80 Gästen in einem umgrenzten Raum feiern, so Boden.

Ausstellung in der Galerie Markt 9

Im Zentrum stehe dabei eine Installation des Vereins, die ausschließlich bei diesem Anlass zu sehen sei. Anschließend werde unter Berücksichtigung der Corona-Schutzauflagen im Kunstraum Markt 9 die Ausstellung „Es waren Künstler in der Stadt“ eröffnet.

Der Kunstverein sei stolz, auf zehn Jahre Ausstellungen in Linz zurückblicken zu können. „Wir werden uns aber auf diesem Ergebnis nicht ausruhen, sondern auch in Zukunft insbesondere jungen Künstlern die Möglichkeit geben, ihre Werke bei uns zu zeigen“, so Boden.

Erinnerung an verstorbene Künstler

Zum Jubiläum zeige man, dass Linz schon seit Jahrhunderten einen Ruf als Kunststadt habe. Dies verdeutliche auch Stadtarchivarin Andrea Rönz im Vorwort des Ausstellungskatalogs.

In diesem werden zwölf Künstler vorgestellt, von Josef von Keller (1811-1873) und Johann Martin Niederée ((1830-1853) über Otto Cornelius (1896-1984) bis zu Günther Oellers (1925-2011) und Bernhard Hofer (1937-1997), die einen engen Bezug zu Linz hatten.

Mehr als ein Jahr lang habe der Vorstand, allen voran Klaus Krumscheid, intensiv auf diese Jubiläumsausstellung hingearbeitet, sagte Boden, der der Stadt für die Unterstützung dankte.

Faust betonte, der Kunstverein sei „seit seiner Gründung mit seinen hochkarätigen Ausstellungen tief im Geschehen unserer traditionsreichen Stadt verwurzelt“.

Dies zeige sich auch im Rathaus: Im Eingangsbereich stehen Skulpturen von Oellers, im Ratssaal ist neben den Porträts der Kurfürsten der Kastenholzaltar zu sehen, im Bürgermeisterzimmer hängt die Druckplatte von Kellers Kupferstich nach der „Sixtinischen Madonna“ von Raffael.