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"Breitbacher Pädchen": Rheinbreitbachs Anschluss an die Fernwanderwege

"Breitbacher Pädchen" : Rheinbreitbachs Anschluss an die Fernwanderwege

Die "Breitbacher Pädchen", die uralten Fußwegverbindungen im Ort, liegen dem Rheinbreitbacher Klaus-Henning Rosen besonders am Herzen. So erinnert er an das Pädchen zum Hohn, das über die Freude über die Fertigstellung der oberen Rheinblickstraße nicht vergessen werden dürfe, wie er meint.

Die "Breitbacher Pädchen", die uralten Fußwegverbindungen im Ort, liegen dem Rheinbreitbacher Klaus-Henning Rosen besonders am Herzen. So erinnert er an das Pädchen zum Hohn, das über die Freude über die Fertigstellung der oberen Rheinblickstraße nicht vergessen werden dürfe, wie er meint. "Das Teilstück in der Fortsetzung des Weges durch den Druckerort zur Rheinblickstraße hatte sich lange wegen des extremen Gefälles und nach einer Rohrverlegung in einem beklagenswerten Zustand befunden.

Nach den Arbeiten an der Straße steht jetzt ein auf den historischen Pädchen Rheinbreitbachs geführter Wanderweg vom Rhein bis zum Hohn und zur Breiten Heide zur Verfügung, der dort an die Fernwanderwege Rheinsteig, Rheinhöhenweg und die Routen des Westerwaldvereins anschließt", so Rosen.

Damit Wanderer dort sicher unterwegs sind, müssten unter anderem Wurzelstöcke im sogenannten Druckerort beseitigt und an den Kreuzungen mit Straßen die Übergänge angeglichen werden. Dann wären alle Voraussetzungen gegeben, meint Rosen, die West-Ost-Wegeverbindung in das Konzept eines Breitbacher Wanderwegenetzes aufzunehmen.

Dieses beinhalte bereits die Nord-Süd-Verbindung von Honnef nach Unkel über Menzenberg und den Philosophenweg sowie den Weg über das "Auge Gottes" nach Bruchhausen. Rosens Vorschlag: So ließe sich mit Rund- und Spazierwegen für kleinere Märsche ein Wanderwegenetz für Rheinbreitbach entwickeln, wie es in seinen Grundzügen vom Heimatverein schon in der Veröffentlichung von 2010 "Rasten und Pädchen in Rheinbreitbach" niedergelegt sei. Das erfordere noch viel Arbeit, die von der Verwaltung nicht geleistet werden könne.

Aber man könne die Tourismus Siebengebirge GmbH mit ins Boot nehmen. "Vielleicht lassen sich sogar Patenschaften oder die Mitarbeit der Vereine organisieren", so Rosen. Für die Bezeichnungen der einzelnen Wege sowie deren Markierung sei man ohnehin auf die Anregungen von Bürgern und deren Mitarbeit angewiesen.

Vorher aber sollte sich die Verwaltung um den Weg durch das Lötzelingstal zur Breiten Heide kümmern, meint der Rheinbreitbacher. Diese wichtige Verbindung in den Ort sei auch Schulweg, befinde sich aber derzeit in einem teilweise sehr schlechten Zustand. Weil es zudem ein öffentlicher Weg sei, hafte die Gemeinde einerseits bei Unfällen und sei andererseits verpflichtet, diesen Zugangsweg zum Rheinsteig zu erhalten.