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Rainer Kaul: Zum Amtsjubiläum Lob für den Neuwieder Landrat

Rainer Kaul : Zum Amtsjubiläum Lob für den Neuwieder Landrat

Als pflichtbewussten und ergebnisorientierten Menschen mit nahezu preußischen Tugenden beschrieb der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach den Neuwieder Landrat Rainer Kaul während der jüngsten Sitzung des Kreistages.

Zu deren Beginn gratulierte er dem noch 51-jährigen Sozialdemokraten im Namen der Kreisverwaltung zu seinem 20-jährigen Amtsjubiläum, bevor der CDU-Fraktionsvorsitzende Werner Wittlich dies für die Mandatsträger des Kreistages übernahm. "Sie haben das Amt zu Ihrer Passion werden lassen", bescheinigte er Kaul, den er als Nachrücker für Ernst Eich 1991 als jungen Abgeordneten kennengelernt hatte.

"Über alle Parteigrenzen hinweg haben Sie es immer verstanden oder auch geschickt gesteuert, unterschiedliche Positionen zu ordentlichen und guten Ergebnissen für die Bürger des Kreises zusammenzuführen", lobte Hallerbach den Jubilar. Kaul sei es gelungen, während seiner Amtszeit unter nicht gerade rosigen finanziellen Voraussetzungen eine moderne, leistungsfähige und bürgerfreundliche Verwaltung aufzubauen.

Begonnen hatte Kaul seine Laufbahn bei der VG Puderbach, ab 1974 war er Verwaltungsbeamter bei der Kreisverwaltung Neuwied, wo er von 1981 bis '89 das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt leitete, um dann als Finanz- und Energiereferent zum Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz zu wechseln.

"1992 haben Sie sich rekommunalisiert und kehrten als Erster Beigeordneter in das Kreishaus zurück, wo sie fast auf den Tag genau vor 20 Jahren vom Kreistag zum Nachfolger von Landrat Hans-Dieter Deckert gewählt wurden", erinnerte Hallerbach, der Kaul angesichts seiner zahlreichen Verpflichtungen als ein geborenes Multitalent bezeichnet.

"Ich bin zudem sicher, dass wir trotz aller politischen Unterschiede mit Ihnen einen Lokalpatrioten an unserer Seite haben, der den rheinischen Westerwald liebt und alles in seiner Macht stehende tun wird, um den Landkreis liebens- und lebenswert mitzugestalten", so der Asbacher Christdemokrat. Er freue sich auf die noch anstehenden gemeinsamen drei Jahre mit Kaul im Kreisvorstand bis zur nächsten Urwahl. "Hier war etwas zu bewegen, und das hat mir Spaß gemacht. Es gibt aber noch viel zu tun, packen wir es gemeinsam an", forderte Kaul die Mitglieder des Kreistages auf, bevor diese ihm allesamt zu seinem Amtsjubiläum gratulierten.