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Inner Wheel Club Bonn unterstützt die ehrenamtliche Arbeit des Bad Honnefer Vereins: 5000 Euro für die Hospizbewegung

Inner Wheel Club Bonn unterstützt die ehrenamtliche Arbeit des Bad Honnefer Vereins : 5000 Euro für die Hospizbewegung

Die Ökumenische Hospizbewegung Bad Honnef sagte Danke. Koordinator Guido Jackson Wilms und die erste stellvertretende Vorsitzende Sylvia Wesser empfingen in den Räumen der Hospizbewegung die Präsidentin des International Inner Wheel Clubs Bonn, Michaela Louisoder-Schneider.

Die in Bad Honnef lebende Autorin, die ihre Bücher unter dem Namen Gigi Louisoder veröffentlicht, hatte als soziales Projekt in ihrer zweijährigen, bald auslaufenden Präsidentschaft die Unterstützung der Ökumenischen Hospizbewegung gewählt.

Fast 5000 Euro spendete der Bonner Club mit derzeit 52 Mitgliedern der Bad Honnefer Einrichtung. "Ich hoffe, dass wir Ihnen mit unseren Spenden Ihre Arbeit etwas erleichtern konnten und wünsche dieser wunderbaren Organisation mit ihren engagierten Helfern weiterhin alles Gute", sagte Louisoder.

Ihn gibt es seit 32 Jahren. "Wir sind so etwas wie die kleine Schwester der Rotarier, aber komplett eigenständig." Das Markenzeichen ihres ehrenamtlichen Engagements ist der persönliche Einsatz vor Ort. Jeder Club sucht sich seine eigenen sozialen Projekte.

Der Inner Wheel Club hat seine Wurzeln in England, als während des Ersten Weltkriegs Frauen von Rotariern die sozialen Aktivitäten ihrer als Soldaten dienenden Männer fortführten. Die Wurzeln liegen also in der Verbindung zu Rotary, aber International Inner Wheel war von Beginn an eine eigenständige Frauenbewegung.

"Unser Bonner Club ist einer der ältesten deutschen Clubs und sehr aktiv", so Louisoder. Sie begründete auch, warum die Wahl auf die Hospizbewegung gefallen war: "Weil uns Ihre Leistungen so überzeugen."

Die Präsentation einer Abordnung der Hospizbewegung bei einem Treffen des Clubs sei beeindruckend gewesen. Louisoder betonte, wie wichtig das Aufgabenfeld der Hospizbewegung sei.

Besonders nannte sie die Sterbebegleitung, die Entlastung der Angehörigen in der schweren Zeit des Abschiednehmens, die Trauerbegleitung für die Hinterbliebenen, die Ausbildung und Fortbildung der ehrenamtlichen Helfer, die Vorträge, Veranstaltungen und Projekte zum Themenkreis Sterben, Tod und Trauer.

"Ehrenamt ist anstrengend, Ehrenamt wird oft als selbstverständlich erachtet. Aber wir als ein sozialer Club wissen, dass Ehrenamt eine unentbehrliche Säule unserer Gesellschaft geworden ist. Die Gesellschaft muss sich immer mehr auf das Engagement dieser Menschen verlassen und deshalb benötigen sie finanzielle Unterstützung."

Jackson Wilms und Wesser berichteten, wofür die Gelder eingesetzt werden: vor allem für Vorträge, Weiter- und Fortbildung. Louisoder meinte: "Ich hoffe, dass ich Sie auch künftig, nach meiner Präsidentschaft, mit kleineren Beträgen unterstützen kann." (oro)