Weg zum neuen Bahnhaltepunkt Bad Honnef plant neue Fußgängerbrücke über die B42

Bad Honnef · Bereits für 2026 plant die Deutsche Bahn AG den Bau eines neuen Haltepunktes Bad Honnef, fernab des jetzigen, oft kritisierten „Hauptbahnhofes“. Damit der von der Stadt aus direkt und barrierefrei erreichbar ist, hat die Stadt selbst einiges vor. Das ist der Stand.

Auf der Achse zur Girardetallee, hier gesehen von der bestehenden Brücke am alten Hallenbad aus, soll eine neue Fußgängerbrücke bis zum neuen DB-Haltepunkt Bad Honnef entstehen.

Auf der Achse zur Girardetallee, hier gesehen von der bestehenden Brücke am alten Hallenbad aus, soll eine neue Fußgängerbrücke bis zum neuen DB-Haltepunkt Bad Honnef entstehen.

Foto: Frank Homann

Der Zeitplan ist ambitioniert, das Gesamt-Projekt aller Akteure ist es nicht weniger. Ab 2026, so sehen es die Pläne der Deutschen Bahn AG und ihrer Nahverkehrspartner vor, sollen Bahnreisende nicht mehr am heutigen Bahnhof jenseits der Barriere Honnefer Kreuz ein- und aussteigen, sondern am neuen Haltepunkt in Höhe der Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 66. Und: Das Vorhaben löst städtebauliche Folge-Projekte aus. Denn parallel soll auf Initiative der Stadt eine neue Fußgängerbrücke über die Bundesstraße 42 entstehen, als direkter Anschluss an den Bahnhaltepunkt und darüber hinaus an die Innenstadt sowie langfristig ein „Mobilitätsknoten“ an der heutigen Endhaltestelle. Der Fachausschuss des Rates machte den ersten Schritt, diese Planung voranzubringen.