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Bad Honnef: Röder-Mausoleum nur mit Schutzanzug betretbar

GA-Adventskalender im Röder-Mausoleum Bad Honnef : GA öffnet Türen: Warum der Zugang zu einer Grabstätte in Bad Honnef nur im Schutzanzug möglich ist

Im Röder-Mausoleum auf dem Alten Friedhof in Bad Honnef ist die Sängerin Mila Röder mit ihrer Familie begraben. Zu den Gräbern geht es derzeit nur im Schutzanzug.

Nur mit Schutzanzug geht es in die Grabstätte der Familie Röder in Bad Honnef – und auch nur für kurze Zeit. Denn der Raum des 1888 und 1889 errichteten Mausoleums, in dem sich die Gräber befinden, ist nur zeitweise für Renovierungsarbeiten geöffnet, sonst bleibt er verschlossen. Für den Publikumsverkehr ist das gesamte Gebäude wegen der Bauarbeiten nicht zugänglich.

Das Mausoleum auf dem Alten Friedhof von Bad Honnef dient der damals europaweit bekannten Sängerin Mila Röder als letzte Ruhestätte. Sie ist dort zusammen mit ihrem Stiefvater Ferdinand Röder und ihrer Mutter Annette Röder begraben.

Die drei Gräber der Familie Röder im unterirdischen Teil des Mausoleums.
Die drei Gräber der Familie Röder im unterirdischen Teil des Mausoleums. Foto: Frank Homann

Letzte Ruhestätte für Mila Röder und ihre Familie

Die Zugänge und Belüftungen zur unterirdischen Gruft waren so lange verschlossen, dass sich Schimmelsporen bildeten, erklärt Jörg Sudmann vom Technischen Gebäudemanagement der Stadt Bad Honnef. Deshalb sei ein Zutritt nur im Schutzanzug erlaubt. Zur Sanierung der Grabstätte müssen die Gräber laut Sudmann zwischenzeitlich umgebettet werden. Die Arbeiten könnten im Frühjahr 2023 beginnen. Der Schwerpunkt der Sanierung liege aber bei der Erhaltung des Innenraumes. Hier wirkt das Mausoleum durch seine schlichten Wandmalereien und seine bunten Fenstern wie eine kleine eindrucksvolle Kirche.