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Schülerpavillon im Sibi: Bad Honnefer Gymnasiasten enstpannen wie im „American Diner“

Schülerpavillon im Sibi : Bad Honnefer Gymnasiasten enstpannen wie im „American Diner“

Seit seiner Einweihung im Jahr 2013 hat sich im Schüler-Pavillon des Siebengebirgsgymnasium nicht viel getan. Jetzt wurde er nach Wünschen der jungen Leute umgestaltet. Bezahlt hat die neuen Möbel im American Diner-Style der Förderverein.

Eine Wohlfühloase für Sibi-Schüler ist nun der Pavillon auf dem oberen Schulhof und hat durchaus „schöner wohnen“-Charakter. Denn der 2013 bezogene Bau erhielt jetzt einen frischen Anstrich und wurde neu eingerichtet. „Wir haben uns in diesem Jahr die Neumöblierung als Projekt auf die Fahnen geschrieben, um dem Pavillon ein schönes Gesicht zu geben, das zum Nutzen einlädt“, sagte Heike Merten, Vorsitzende des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Gymnasiums, bei der Vorstellung.

Seit Einweihung des Pavillons 2013 war nichts mehr passiert, eine Schülergeneration hatte ihn „abgewohnt“. Jetzt haben die beiden Räume, die als Rückzugsort während der Freistunden gedacht sind, richtig Stil. Ein Areal lädt die Schüler zum Entspannen ein, das andere Abteil ist zum Arbeiten gedacht.

Neuer Anstrich und stylische Möbel

Den Anstrich und die Grundreinigung des Bodens hatte die Stadt Bad Honnef als Träger der Schule erledigt. Die Einrichtung organisierte der Förderverein zusammen mit Schulleitung und Schülerschaft. Der Geschmack der Jugendlichen sollte dabei Gehör finden. Ebba, die zur Schülervertretung gehörte, meinte: „Wir wollten gerne Möbel im American Diner Style.“ Und die bekamen sie auch – Dinertische und knallrote Dinerbänke dazu, auf denen sich die Schüler in die Polster lehnen und vielleicht ein Buch lesen können.

Im Nachbarraum stehen schwere Holzbänke, perfekt zum Schreiben. „Diese Möbel wurden in einer Behindertenwerkstatt in der Eifel für uns hergestellt“, erläuterte Mertens Stellvertreter, Claus Hohendorf. Und die saubere, stabile Verarbeitung erkennt auch Ebba: „Die alten Möbel standen einfach nur so herum. Jetzt sind das sehr hochwertige Teile.“ Auch Nicolai, der ebenso wie Ebba an der Planung mitgewirkt hatte, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Alles ist sehr sauber, sehr hochwertig. Genau richtig, um die Freistunden angenehm zu verbringen und hier für das Abi zu lernen“, so der 18-Jährige. Auch Schülerin Clara war begeistert: „Alle finden es schön.“ 

Wegen Corona ist der Raum nur eingeschränkt nutzbar

Beeindruckt vom Ergebnis der Umgestaltung zeigte sich zudem die stellvertretende Schulleiterin, Stefanie Lamsfuß-Schenk. Wegen der Corona-Situation ist die Nutzung indes zurzeit eingeschränkt. Bis Ostern darf nur die Jahrgangsstufe Q1, also die angehenden Abiturienten, in den Pavillion. Und Abstand muss auch dort gehalten werden. Lamsfuß-Schenk: „Auf den Tischen liegen Namenslisten zum Eintragen aus.“ Wenn die Abiturienten raus sind, kann die nächste Jahrgangsstufe den Pavillon erobern.

14 000 Euro hatte der Förderverein für die Möbel investiert. Merten: „Unser Budget gab das her.“ Zwar habe es auch Stimmen gegeben, die den Sinn dieser Investition hinterfragten, wo doch das Sibi saniert werden soll. „Aber wir wollten dafür sorgen, dass die jetzigen Schüler etwas haben.“ oro