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Aussendungs-Gottesdienst: Bad Honnefs Sternsinger trafen sich in Sankt Johann Baptist

Aussendungs-Gottesdienst : Bad Honnefs Sternsinger trafen sich in Sankt Johann Baptist

An der Krippe der Pfarrkirche Sankt Johann Baptist sind die Weisen aus dem Morgenland natürlich noch nicht eingetroffen. Aber in den ersten Bänken des Gotteshauses knubbelten sich am Donnerstag die Heiligen Drei Könige.

Diakon Franz Gunkel segnete die Sternsinger, die derzeit durch Bad Honnef-Mitte, Selhof, Rhöndorf und Aegidienberg ziehen, um ihren Segensspruch "20*C+M+B+14" über die Haustüren zu schreiben. Für den Aussendungs-Gottesdienst hatten sich die Kinder bereits in ihre schönen Gewänder gehüllt, trugen Krone oder Turban. Einige hielten auch einen Stern in der Hand, wie ihn jede Dreiergruppe, aus Kaspar, Melchior und Balthasar bestehend, mit sich führt. Besonders schön: Viele jüngere Kinder haben diesmal ihre Premiere als Sternsinger.

Diakon Gunkel sagte: "Es ist seit vielen Jahren Brauchtum, dass Kinder als Sternsinger von Haus zu Haus wandern, um den Segen zu bringen. Die Menschen bedanken sich, spenden Geld und hoffentlich auch Süßigkeiten für Euch." Er wünschte den Kindern viel Freude auf ihrem Weg, "und dass Menschen, für die Ihr Euch auf den Weg macht, ebenfalls reich beschenkt werden".

Diakon Gunkel: "Segne die Sternsinger, öffne die Herzen und Hände der Menschen. Möge der Stern Gottes in Euren Herzen leuchten, damit er Euch den Weg weist zu den Herzen der Menschen." Er wünschte den Sternsingern und ihren erwachsenen Begleitern, dass sie unfallfrei unterwegs sind. Der Seelsorger segnete ebenso die Kreidestücke, mit denen der Segensspruch "Christus mansionem benedicat - Christus, segne dieses Haus" von den Kindern an die Türen geschrieben wird.

Diesmal steht das Dreikönigssingen, das vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" organisiert wird, unter dem Motto: "Segen bringen, Segen sein. Für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!" Es ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Mit dem Erlös werden jährlich in mehr als 100 Ländern rund 2200 Projekte für notleidende Kinder unterstützt.

Der erste Weg nach der Aussendung führte die Sternsinger ins Rathaus, wo sie von Vizebürgermeisterin Annette Stegger empfangen wurden. Von ihr gab es Süßigkeiten für alle und eine Spende in eine Sammelbüchse. Sie lobte: "Ihr seid Vorbild dabei, wenn es darum geht, unsere Welt ein kleines bisschen besser zu machen."