Mit Booten und Hubschraubern Hundert Einsatzkräfte suchten nach Mann im Rhein

Bonn/Bad Honnef · Die Feuerwehr und die Polizei Bonn haben am Dienstag nach einem Mann gesucht, der im Rhein treiben sollte. Insgesamt waren zehn Boote, zwei Hubschrauber und 100 Einsatzkräfte im Einsatz.

 Polizei und Feuerwehr suchen nach einer Person im Rhein.

Polizei und Feuerwehr suchen nach einer Person im Rhein.

Foto: Petra Reuter

Die Feuerwehren Bad Honnef, Königswinter und Bonn, das DLRG Bonn und die Polizei haben am frühen Dienstagabend nach einem Mann gesucht, der im Rhein getrieben haben soll. Wie Lennart Gerlach, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef, mitteilte, hatte gegen 18.45 Uhr Person die Feuerwehr benachrichtigt, da ein Mann von der Insel Nonnenwerth in den Rhein gegangen sein soll und dort von der Strömung in der Mitte des Flusses mitgerissen worden sein soll.

100 Einsatzkräfte suchten den Rhein nach dem Mann auf Höhe der Insel Nonnenwerth und in den Bereichen Rhöndorf, Grafenwerth und Mehlem ab. Dazu setzten sie unter anderem zehn Boote und zwei Hubschrauber ein, konnten allerdings keine Person im Rhein finden.

Die Beamten der Polizei sprachen mit Passanten am Rheinufer, die angaben, dass ein Mann etwa 300 Meter weiter rheinabwärts aus dem Fluss getreten sei. Nach rund anderthalb Stunden brachen Polizei und Feuerwehr die Suche ab, da nach Angaben der Polizei davon auszugehen sei, dass der Mann es aus eigenen Kräften zurück ans Ufer geschafft habe.

(ga)