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Sperrung der Weinberge im Siebengebirge: Erneutes Treffen in Düsseldorf

Sperrung der Weinberge im Siebengebirge : Erneutes Treffen in Düsseldorf

Im Düsseldorfer Landtag kommt es am Mittwoch, 8. Januar, zu einem neuerlichen Treffen aufgrund der durch den Bürger- und Ortsverein Rhöndorf angestrengten Petition zum Betretungsverbot der Rhöndorfer Weinberge - drei Jahre und vier Tage nach der durch die Stadtverwaltung Bad Honnef verhängten Sperrung der Weinbergswege infolge eines Blockschlages.

An der Sitzung nehmen neben der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Rita Klöpper, der Leiter des Petitionsreferates, Martin Laufen, Vertreter des Landesministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Vertreter der Bezirksregierung Köln und Jörg Erich Haselier, Vorsitzender des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, teil.

"Natürlich freuen wir uns über den kurz vor Weihnachten gefundenen Kompromiss und die damit gesicherte Finanzierung zur Errichtung des Steinschlagsschutzzauns", erklärt Haselier. "Dennoch steht derzeit keineswegs fest, dass der Zaun mit Beginn der vorzunehmenden Rebschnittarbeiten fertiggestellt ist", so der Petent weiter.

Deshalb gehe es bei dem Termin um die Verhältnismäßigkeit des am Juli 2013 ausgesprochenen Betretungsverbots. "Ich erhoffe mir von dem Termin eine Lockerung des Betretungsverbots", so Haselier. Die Argumente hierfür lägen auch im Vergleich zur Handhabung des Arbeitsschutzes in anderen Bundesländern, die mit Weinbau und Steinschlag Erfahrung besitzen.

Für die Aktion "Rettet den Wein" treten am Montag. 6. Januar, die Mundart- und Karnevalskünstler Hans Remig und Willi Armbröster im Pfarrsaal in Rhöndorf auf. Das Programm heißt "Zwei Junge us em Siebejebirg - Krätzcher und Verzällcher". Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet sieben Euro. "Remig hat, auch in den beiden VVS-Versammlungen, wie eine Eins hinter einer dauerhaften Lösung für unsere Weinberge gestanden. Dafür, und für sein Angebot, bei uns zusammen mit Willi Armbröster aufzutreten, danken wir ihm sehr", erklärt Haselier für seinen ausrichtenden Verein.