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Fähre Bad Honnef/Rolandseck ist für eineinhalb Wochen außer Betrieb

Schiff „Siebengebirge“ muss zur Reparatur auf die Werft : Fähre Bad Honnef/Rolandseck ist für eineinhalb Wochen außer Betrieb

Die Fähre zwischen Bad Honnef und Rolandseck fällt ab Dienstag, 18. Januar, für etwa eineinhalb Wochen aus. Grund dafür sind Reparaturarbeiten.

Für manche ist die kurze Überfahrt von einem Ufer des Rheins bis zum anderen wie eine Art von Kurzurlaub: Ab Dienstag, 18. Januar, 9 Uhr, müssen sich allerdings alle „Kurzurlauber“, Berufspendler, Schüler und Touristen, die den Rheinstrom zwischen Bad Honnef und Remagen-Rolandseck passieren möchten, eine alternative Route suchen. Die Fähre zwischen der südlichen Kommune von Nordrhein-Westfalen und der nördlichen Kommune von Rheinland-Pfalz ist kurz nach dem Berufsverkehr am Dienstag für „voraussichtlich circa eineinhalb Wochen wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb“, wie die Fährgesellschaft Honnef Pool GmbH mitteilte. Eine Ersatzfährverbindung – mit einem anderen Fährschiff – werde es an dieser Stelle nicht geben, so das Unternehmen weiter.     

Ein konkretes Datum für die Wiederaufnahme des Schiffsbetriebs zwischen Bad Honnef und Rolandseck nannte die Fährgesellschaft nicht. Das Unternehmen werde aber rechtzeitig informieren, wann die Fähre wieder fährt. Wie üblich, beginnt der Fährbetrieb am Dienstag um 6.30 Uhr und endet dann um 9 Uhr. Hintergrund: Bereits Ende November musste das Fährschiff „Siebengebirge“ für vier Tage ihre Arbeit einstellen, nachdem es beim Übersetzen gen Rolandseck mit einem talwärts fahrenden, unbeladenen Tankmotorschiff zusammengestoßen war. Bei der Kollision waren sechs Menschen leicht verletzt worden, wobei ein Verletzter wegen eines Schocks vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die „Siebengebirge“ war damals an der Auffahrrampe beschädigt worden, das Motorschiff hatte eine Leckage erlitten, die allerdings oberhalb der Wasserlinie lag, weshalb der Tanker am nächsten Morgen selbstständig zur Reparatur in eine Werft in Köln-Mülheim fahren konnte.

Warum das Fährboot und das Tankschiff kollidierten, ist noch immer Gegenstand von Ermittlungen der Wasserschutzpolizei, wie Klaus Schniering, Pressesprecher der Wasserschutzpolizei Koblenz, am Montag auf Anfrage des General-Anzeigers sagte. Aktuell werten die Ermittler noch immer die elektronischen Daten der beiden Schiffe aus. Aus den zur Verfügung gestellten Daten seien etwa die Geschwindigkeiten und die Fahrtwege der beiden Schiffe vor dem Zusammenstoß zu erkennen. Vier Tage nach dem Unfall auf dem Rhein konnte die „Siebengebirge“, die im November selbstständig zur Reparatur den Rhein talwärts nach Niederkassel zur dortigen Lux-Werft gefahren war, wo das Fährschiff auch gebaut worden ist, wieder ihren Fährbetrieb aufnehmen.   

Alternative Fährverbindungen ab Linz und Königswinter

Alternative Fährverbindungen gibt es etwa in Linz, wo die Auto- und Personenfährboote täglich auch an Sonn- und Feiertagen von 6 bis 24 Uhr zwischen der „Bunten Stadt“ und Remagen-Kripp verkehren. Von 7 Uhr bis 18.05 Uhr (letzte Abfahrt in Remagen) pendelt die Personenfähre Erpel-Remagen von montags bis freitags zwischen beiden Rheinseiten – am Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen von 12.30 bis 18.05 Uhr. Die Auto- und Personenfähre zwischen Königswinter (Rheinallee) und Bonn-Mehlem (Austraße) ist werktags von 5.45 bis 21.50 Uhr (letzte Abfahrt ab Mehlem) im Einsatz. Am Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen fährt sie von 7.45 bis 21.50 Uhr.

www.faehre-honnef.de.">Mehr Informationen zu der Reparatur der Fähre Bad Honnef-Rolandseck gibt es unter .