Einsatz am Aegidienbergtunnel Tierblut an Zug sorgte für zweistündige Sperrung der ICE-Stecke bei Bad Honnef

Bad Honnef/Königswinter · Blut an einem ICE hat in der Nacht zum Samstag für einen Einsatz am Aegidienbergtunnel bei Bad Honnef gesorgt. Die ICE-Strecke musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Letztendlich stellte sich heraus: Bei den Spuren handelte es sich um Tierblut.

 Die Feuerwehr leuchtet das Nordportal des Aegidienbergtunnels aus.

Die Feuerwehr leuchtet das Nordportal des Aegidienbergtunnels aus.

Foto: Ralf Klodt

Die Blutspuren eines Tieres an einem Zug haben in der Nacht zum Samstag für einen Einsatz von Feuerwehr und Bundespolizei bei Bad Honnef und eine Sperrung der dortigen ICE-Strecke gesorgt. Zuvor seien im Bahnhof Siegburg an einem aus Frankfurt kommenden ICE Blutspuren am vorderen Triebwerk aufgefallen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Bad Honnef zu einem GA-Reporter vor Ort. Der Lokführer habe demnach berichtet, in einem Tunnel einen Schlag verspürt zu haben, habe jedoch nicht mehr angeben können, wo genau.

Auf der Suche nach einem Menschen habe die Feuerwehr daraufhin das Nord- und Südportal des Aegidienbergtunnels ausgeleuchtet. Die Bundespolizei habe den Tunnel derweil durchsucht. Die ICE-Strecke sei dafür ab 0.45 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt worden. In der näheren Umgebung sei außerdem ein Hubschrauber zum Einsatz gekommen.

Im Anschluss habe die Bundespolizei auch den Ittenbachtunnel bei Königswinter durchsucht. Auch dort seien die Einsatzkräfte nicht fündig geworden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Samstagmorgen. Später habe sich dann herausgestellt, dass es sich bei den Spuren an dem ICE um Tierblut gehandelt habe. Um 2.40 Uhr sei die ICE-Strecke wieder freigegeben worden.

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