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Willi Armbröster glänzt als Gaststar: Honnefer Sänger und Kolpingsfamilie starten in die Session

Willi Armbröster glänzt als Gaststar : Honnefer Sänger und Kolpingsfamilie starten in die Session

Die Kolpingsfamilie und die Chorgemeinschaft Bad Honnef samt ihren Königswinterer Sangesbrüdern des MGV Gemüthlichkeit schunkelten im Pfarrheim von Sankt Johann Baptist gemeinsam in die Session – und hatten eine Menge Spaß dabei.

Die Chorsänger gaben dabei den musikalischen Ton an und boten ein buntes Lied-Potpourri. Begleitet wurden sie dabei von Hans Joachim Zick am Klavier, der auch solistisch mit seinem Spiel begeisterte, während sich das Publikum an der Kaffeetafel stärkte. Rudi Guthy sang voll Inbrunst das Lied „Mein Siebengebirge“.

Kolpingchef Peter Stang und Chorgemeinschafts-Veranstaltungsleiter Peter Fuchs führten durch den jecken Nachmittag und konnten auch die zweite Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Birgit Stang, und ihre Mitstreiterin Leni Konzen in der Bütt begrüßen. Ihre Themen: der dümmste anzunehmende User, Szenen im Reisebüro und aus dem Alltag eines Schulmädchens. Der Höhepunkt: Mit Willi Armbröster hatten die Sänger und die Kolpingsbrüder einen Altstar engagiert.

Der Niederdollendorfer, der früher die großen Bühnen rockte und bis heute mit seinem Verzäll erfreut, berichtete als „ene Rentner“, mit welchen Problemen er sich nun bei zu viel Freizeit herumschlagen muss. Als „Lehrer Welsch“ machte er sich auch um die rheinische Mundart Gedanken und reimte: „Et jit su manches op de Welt, wat mir at lang nit mieh jefällt. So is uns schöne Muttersproch in letzter Zick nit mieh jefrooch …“

Die Teilnehmer der Karnevalsveranstaltung feierten ihn. Der 85-Jährige, der erst im vergangenen Jahr das Buch „Das Beste aus 50 Jahren“ geschrieben hat, wurde bei der Gelegenheit von einigen Fans gleich um ein Exemplar gebeten, mit Autogramm, versteht sich. Nach diesem jecken Auftakt in die fünfte Jahreszeit, steht für die Sänger in den nächsten Wochen erst einmal ihr weihnachtliches Repertoire im Vordergrund.