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Wassersportverein Honnef verstärkt Flotte: Kasalla, Shaun das Schaf und Drachenburg stechen in See

Wassersportverein Honnef verstärkt Flotte : Kasalla, Shaun das Schaf und Drachenburg stechen in See

Der Wassersportverein Honnef hat seine Flotte jetzt um drei neue Boote verstärkt. Das traditionelle Anrudern fand coronabedingt später statt als sonst.

Klangvolle Namen auf dem Rheinstrom: Kasalla, Shaun das Schaf und Drachenburg heißen die drei neuen Boote, die der Wassersportverein Honnef (WSVH) jetzt getauft und zu Wasser gelassen hat. Bei den drei Wettbewerbs- und Übungskähnen handelt es um einen sogenannten C-Gig-5er – ein Boot für fünf Wassersportler – , um einem Einer speziell für die Kinderausbildung und um einen Kombirennzweier.

Ruderwart Richard Neuhoff freute sich über die sichtbare Vergrößerung des Bootsparks und dankte den Spendern, die zur Anschaffung beigetragen haben. So hat bespielsweise die Kreissparkasse Köln den WSVH mit 2000 Euro aus dem PS-Zweckertrag unterstützt und damit die Anschaffung des Kombirennzweiers ermöglicht, wie Neuhoff sagte. Matthias Weiler – Leiter Privat- und Vermögensabteilung der Regionaldirektion Siebengebirge der Kreissparkasse Köln – erklärte, somit auch die erfolgreiche Jugendarbeit im WSVH fördern zu wollen.

Ferdinand Hardinghaus, Trainingsleiter des Vereins, betonte, dass es sich bei dem neuen Kombirennzweier mit dem Namen Kasalla, gebaut von der Bootswerft Empacher, um ein hochmodernes und konkurrenzfähiges Rennboot handele. Es könne sowohl als sogenannter Skullzweier als auch als Riemenzweier gefahren werden. Tim und Marc Danne wollen mit Kasalla im Oktober, bei den 25. Deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Werdersee in Bremen, ihren Titel Deutsche Sprintmeister aus dem Jahr 2020 verteidigen. Und in Krefeld wollen beide mit Kasalla an den Deutschen Großbootmeisterschaften teilnehmen und um eine gute Platzierung kämpfen. Die Zeremonie der Taufe dieses Zweierbootes übernahm Marc Danne.

Der Einer „Shaun das Schaf“ wird künftig in der derzeit – laut Verein – gut nachgefragten Kinderausbildung eingesetzt. Taufpate Thies Fischer wünschte dem Boot allzeit gute Fahrt. Den C-Gig-5er taufte die erfolgreiche junge Rennruderin Esther Böning auf den Namen „Drachenburg“. Sie wünschte dem neuen Boot für den Breitensport immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Bereits im Vorfeld der drei Bootstaufen fand das traditionelle Anrudern – coronabedingt später als sonst im Jahr – statt. Insgesamt 27 WSVH-Mitglieder ruderten bei bestem Wetter gemeinsam von Neuwied nach bis nach Bad Honnef über den Rhein.