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Kuno Höhmann wird Ehrenmitglied des Wassersportvereins Bad Honnef

Empfang der Bad Honnefer Wassersportler : WSVH ernennt Kuno Höhmann zum Ehrenmitglied

Beim Neujahrsempfang würdigt der Wassersportverein Bad Honnef die Leistungen des langjährigen Vorsitzenden. Auch erfolgreiche Sportler und treue Mitglieder werden im Bootshaus geehrt.

Jahrelang hatte Kuno Höhmann die Ehrungen beim Neujahrsempfang des Wassersportvereins Bad Honnef (WSVH) vorgenommen. Nachdem er 2019 nach 13 Jahren den Vorsitz abgegeben hatte, stand er nun selbst im Rampenlicht und wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Bevor sein Nachfolger Axel Tropp und Vize Sebastian Wolff ihm die Urkunde überreichten, beleuchtete Hartmut Haase die Leistungen Höhmanns. „Du bist aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken und hast es in vielerlei Hinsicht geprägt. So warst du auch Vorbild für alle Ruderer mit höheren Ambitionen, und davon hat der Verein einige zu bieten.“

Nationalmannschaftsmitglied und Olympia-Nominierung

Haase erinnerte an die sportliche Karriere des neuen Ehrenmitglieds, die in der Berufung für die Nationalmannschaft 1977 und der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Moskau 1980 im Zweier ohne ihren Höhepunkt hatte, die dann allerdings wegen des Boykotts ohne die westlichen Sportler stattfanden.

Zahlreiche Siege bei den Vorläuferregatten der heutigen Studentenweltmeisterschaften, Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften zwischen 1977 und 1986 habe Höhmann zu verzeichnen. Bereits ab 1997 engagierte er sich im Vorstand als Ruderwart, bevor er 2003 das Amt des Vereinsvorsitzenden übernahm.

Beim Neujahrsempfang, bei dem Bilanz gezogen wird, standen noch weitere Ehrungen an. Den Hannes-Bieker-Pokal für die erfolgreichste sportliche Leistung 2019 nahmen Moritz Witten und Clemens Issig als Deutsche Vizesprintmeister bei den A-Junioren in Empfang. Der Hammerstein-Pokal ging an Regina Koster, Kuno Höhmann und Christoph Rademacher. Kilometer-Pokalsieger des Jahres 2019 insgesamt wurde Regina Koster, die demzufolge auch in der Damenwertung mit den meisten gefahrenen Kilometern den Pokal gewann.

Ehrennadel für 60-jährige Mitgliedschaft

Bei den Herren holte sich Christoph Radermacher den Pott, bei den Junioren Moritz Witten (17) und bei den Juniorinnen die 15-jährige Julia Dyllong. Auch treue Mitglieder wurden geehrt. Die Ehrennadel des WSVH für 60-jährige Mitgliedschaft ging an Anke Schindler und Franz-Werner Reins. Als eifrige Ruderin habe Schindler viele Kilometer unter ihrem Kiel zurückgelassen. Bei Vereinsfesten sei sie treue Helferin gewesen.

Reins habe viele Erfolge auf Regatten errungen, meistens in der Leichtgewichtsklasse. Über mehr als 30 Jahre habe er die Hobby-Freitagsrudergruppe geleitet. Zwölf Jahre gehörte er dem Ältestenrat an, seit mehreren Jahren ist er engagiertes Mitglied des Trainerteams.

Die goldene Ehrennadel des Deutschen Ruderverbandes für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde Albert Krumscheid überreicht. Die goldene Ehrennadel für 40 Jahre ging an Motorbootfahrer Michael Kiko, viele Jahre zweiter Vorsitzender, sowie an Michael Leykum und Olaf Bungard. Für 20 Jahre im Verein erhielten Charly Weber, Benedikt Bauer, Georg Feld und Christina Koal die silberne Ehrennadel.

Das Aalkönigskomitee spendete den Wassersportlern einen Defibrillator für das Vereinshaus. Günther Raths überbrachte ihn und versprach als Vize-Stadtbeauftragter des Malteser-Hilfsdienstes einen kostenlosen Erste-Hilfe-Kursus mit Einweisung in die Bedienung des Gerätes.