Erinnerungen an den ersten Bundeskanzler Kuriose Anekdoten über Konrad Adenauer

Bad Honnef · Wie war das damals mit Konrad Adenauer? Sven-Georg Adenauer, Enkel des „Alten von Rhöndorf“, und Peter Profittlich erinnern sich - und enthüllen bislang unbekannte Dumme-Jungen-Streiche, die auch den Gründungskanzler nicht immer kalt ließen.

Geben Einblicke in den „privaten“ Konrad Adenauer: Peter Profittlich (v.l.), sein Klassenkamerad Sven-Georg Adenauer und Stefan Vesper, Vorsitzender der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Geben Einblicke in den „privaten“ Konrad Adenauer: Peter Profittlich (v.l.), sein Klassenkamerad Sven-Georg Adenauer und Stefan Vesper, Vorsitzender der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Foto: Frank Homann

Lausejungen hat es nicht nur in der „Feuerzangenbowle" gegeben. Auch im Rhöndorf der sechziger Jahre hatten es die Pänz faustdick hinter den Ohren – ungeachtet der Tatsache, dass im Ort zu der Zeit der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland residierte. „Wir haben so manchen Mist gebaut“, erzählt Peter Profittlich, Enkel des Seniorchefs der gleichnamigen Rhöndorfer Konditorei, mit einem Augenzwinkern. Er und sein Freund und Klassenkamerad Sven-Georg Adenauer, ein Enkel des „Alten von Rhöndorf“, waren zum Zeitpunkt von Adenauers Tod acht Jahre alt. Beide haben noch viele gemeinsame Erinnerungen an Alltagsbegegnungen und Begebenheiten, die sich zu Lebzeiten Adenauers in Rhöndorf ereignet haben - inklusive mancher Ermahnung, es nicht ganz so doll zu treiben.