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Interview zu Kanalbauarbeiten in Bad Honnef: Markus Killat: "Der Ablauf ist geradezu vorbildlich"

Interview zu Kanalbauarbeiten in Bad Honnef : Markus Killat: "Der Ablauf ist geradezu vorbildlich"

Das Gros der Kanalbauarbeiten ist abgeschlossen. Marcus Killat, Chef des Bad Honnefer Abwasserwerkes, sprach mit dem GA über die Arbeit in den vergangenen Monaten.

Das Gros der Kanalbauarbeiten ist abgeschlossen. Wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf?

Marcus Killat: Sehr zufrieden. Vor allem, wenn man die Dimension dieser Baustelle bedenkt, ist der Ablauf geradezu vorbildlich. Als ich vor einem Jahr einen Rundgang gemacht hatte, da hatte ich schon deutlich mehr Sorgenfalten auf der Stirn. Die Arbeit des Ingenieurbüros Schmidt, der Firma Sonntag, unseres städtischen Bauleiters Martin Leischner, aber auch, wie verständnisvoll und kooperativ die am meisten betroffenen Einzelhändler, die Anwohner oder auch die Kirchengemeinde hier mitgezogen haben, das hat mich alles sehr beeindruckt. Die Liste derer, bei denen man sich bedanken kann, ist wirklich sehr, sehr lang.

Killat: Überraschungen, auch negativer Art, gab es natürlich immer wieder bei den Hausanschlüssen. In der alten Bausubstanz war manchmal Detektivarbeit nötig, keiner wusste: Wo liegt was. Und dann wäre da die Kirchstraße. Dort haben wir komplett umplanen müssen, nachdem klar war, dass das eigentlich vorgesehene Verfahren nicht hätte umgesetzt werden können.

Killat: Die letzte größere Aktion ist ein Anschluss auf der Ecke Linzer Straße an den Kanal. Die Vorbereitungen dazu sind bereits geleistet. Da man nicht die ganze Linzer Straße sperren kann, muss, wenn die jetzige Baugrube geschlossen ist, auf der anderen Seite aber noch einmal gebuddelt werden. Alles andere ist bereits am neuen Kanal angeschlossen. Auch der Brunnen an der Kirchstraße wird in Kürze wieder aufgebaut. Das geht nur Stück für Stück, erst die Fundamente, dann wird die Fläche drumherum fertiggemacht. Dann folgen die Restarbeiten am Brunnen, der im Übrigen auch eine Frischzellenkur bekommen hat.

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Killat: Vom heutigen Standpunkt aus: In jedem Fall. Natürlich gibt es immer Unwägbarkeiten, wenn man in den Untergrund gehen muss. Ich gehe aber trotzdem fest davon aus, dass nach dem Martinimarkt nur noch kleinere Restarbeiten anfallen, die den vorherigen Marktablauf nicht stören.