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Pegel im Siebengebirge steigt weiter: Rheinstrom flutet immer mehr Straßen

Pegel im Siebengebirge steigt weiter : Rheinstrom flutet immer mehr Straßen

Das Rhein-Hochwasser im Siebengebirge steigt weiter an – allerdings weniger stark als in den vergangenen Tagen befürchtet. Den Höhepunkt der Flut erwarten Experten für Freitagvormittag.

Weniger stark gestiegen, als in den vergangenen Tagen befürchtet, ist das Rhein-Hochwasser im Siebengebirge: Nach 7,57 Meter am Montag kletterte der Pegel bis Dienstagnachmittag auf 7,78 Meter. Für Mittwoch rechnet das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz mit fallenden Pegelständen. Laut Prognosen des Amtes soll das Hochwasser des Rheins aber am Donnerstag wieder ansteigen und am Freitagvormittag seinen Höchststand von 7,90 bis 8,30 Meter erreichen.  „Die Hochwasserwelle ist wie Kaugummi langgezogen“, erklärte der Bonner Meteorologe Karsten Brandt auf GA-Anfrage. „Es sieht aber nicht danach aus, dass noch eine ganz große Welle auf uns zurollt“, so Brandt.

Die Bad Honnefer Rheinpromenade ist seit Montagabend durchgehend von der Straße „Am Spitzenbach“ bis Königswinter gesperrt. Außerdem ist der Radweg zwischen „Am Spitzenbach“ und „Mühlenweg“ nicht mehr passierbar. Die Straßenbahnlinie 66 fährt wegen des weiter steigenden Rheinpegels seit Dienstag nur bis zur Haltestelle Oberdollendorf. Von dort verkehren Pendelbusse bis zur Endstation der Linie 66 in Bad Honnef und retour.

Die Bahnunterführung an der B 42 in Linz ist wegen der steigenden Rheinfluten nicht passierbar. Foto: Frank Homann

Autofahrer umfahren Absperrungen in Linz

Die Linzer Polizei appellierte am Dienstag eindringlich an die Autofahrer, die hochwasserbedingten Sperrungen und beschilderten Umleitungsstrecken in den Rheingemeinden zwischen Linz und Unkel auch zu beachten. Für die nächsten Tagen kündigt die Polizei darum gezielte Kontrollen an. Die B 42 ist nach wie vor zwischen Linz und Erpel gesperrt. Nicht zugänglich sind die Ortseinfahrten von Leubsdorf und Kasbach.