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Schätze von früher: Souvenirs, Souvenirs

Schätze von früher : Souvenirs, Souvenirs

Mal eine gewagte These vorweg: Früher waren die Leute beim Musikhören geduldiger. Ein Beweis: "Duba duba duba du dab dab da duba duba duba duba duba du dab dab da duba duba..."

Und das ist erst der Textanfang von Bill Ramseys Nummer-1-Hit "Souvenirs Souvenirs" - es wird hinten raus noch besser. Der druntergelegte Foxtrottrhythmus zieht einem heute noch die Schuhe aus.

Die Polydor-Single von 1959 verkaufte sich wie geschnitten Brot. Womit wir mit ein bisschen Anlauf beim Thema wären: Alte Vinyl-Schallplatten, Schellack-Schätzchen, Krimis und antiquarische Bücher stehen am Samstag, 12. Dezember, von 10 bis 18 Uhr in den Ausstellungsräumen des Gutenberghauses, Hauptstraße 40, bei freiem Eintritt zum Verkauf. Sie stammen aus den Privatbeständen von Museumsleiterin Renate Mahnke.

Es besteht die Möglichkeit, selbst alte Schätzchen auf dem Kunst-, Bilder- und Bücherflohmarkt anzubieten (Kontakt über Renate Mahnke per E-Mail an info@gutenberghaus.org). Neben Waffeln und Punsch gibt es zum Flohmarkt Schlager, Chansons, etwas von Loriot und manches von Jürgen von Manger.

Der spielte seinerzeit den Ruhrpott-Rentner Adolf Tegtmeier und erklärte die drängenden Probleme seiner Zeit. Bill Ramsey singt am Schluss: "Sie lassen alle mal was liegen, die Großen dieser Welt. Und das sind die Souvenirs, die man überall erhält." Dieser Satz trifft auf den Flohmarkt im Gutenberghaus sicher nicht zu.