Abgaben nach Corona-Pandemie Tierschutz Siebengebirge schlägt Alarm wegen zu vieler Kaninchen

Buchholz · Alleine in der Buchholzer Pflegestelle des Tierschutzes Siebengebirge warten 40 Kaninchen auf ein neues Zuhause. Offenbar wollen viele Halter, die ihre Tiere während der Corona-Pandemie bekommen haben, diese jetzt wieder loswerden. Die Vermittlung bereitet aktuell besonders große Probleme.

In der Pflegestelle in Buchholz werden Kaninchen, die sich vertragen, zusammen gehalten.

In der Pflegestelle in Buchholz werden Kaninchen, die sich vertragen, zusammen gehalten.

Foto: Frank Homann

Enzo ist das, was man mit Fug und Recht ein Prachtexemplar nennen kann. Genüsslich mümmelt der Weißohrriese und schlägt dem Fotografen erstmal ein Schnippchen, indem er ihm das weiß- und grau-gesprenkelte Hinterteil zudreht. „Das geht nur über Futter“, sagt Beate Ditscheid und lockt das Kaninchen vor die Kamera. Wer weiß, vielleicht findet sich bei dem Porträt ein Fan, der Enzo ein neues Zuhause geben will? Das ist es, was Beate Ditscheid ihren Schützlingen wünscht, aktuell 40 an der Zahl. Sie alle warten in der Obhut der Buchholzerin darauf, in gute Hände vermittelt zu werden. Und das ist aktuell schwerer denn je.