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Die Reihe der Open-Air-Konzerte geht in die Winterpause: Timeless zum Finale von Musik im Veedel

Die Reihe der Open-Air-Konzerte geht in die Winterpause : Timeless zum Finale von Musik im Veedel

3000 Euro sind als Spenden für lokale soziale Projekte erspielt worden.

Mit „Timeless“ ging’s ins Finale von „Musik im Veedel“. Der Schulhof von Sankt Martinus wurde zum Rockpalast unter freiem Himmel. Zeitlos sind die Songs von damals bis heute, denen sich Claudia Popat und Hubert Offermanns verschrieben haben.

Vorteil des Herbstspiels: Die beiden Künstler wurden wegen der frühen Dunkelheit vom Start weg durch Janik Kabath in buntes Licht getaucht. Rundum auf dem Schulhof standen mehr als 100 Besucher und hatten ihre Freude am Gitarrenspiel und Gesang. 

„Another day in paradise“, „Lady in Red“, „Believe“, „What a feeling“ waren nur einige der Titel, die das Duo aus ihrem Repertoire vortrug, zu dem neben Rock- und Pop-Hits, Balladen und Oldies auch kölsche Lieder und Schlager zählen.

Die Besucher waren begeistert, applaudierten, Pärchen tanzten bei einigen Stücken. Claudia Popat singt seit Jahren im Chor ’n Joy Gospel & more, in dem die ausgebildete Sopranistin auch als Solistin glänzt.

Hubert Offermanns spielt seit Anfang der 80er Jahre in verschiedenen Bands in der Region. „Wir freuen uns, dass wir hier den Abschluss von ,Musik im Veedel‘ machen und bei Glühwein den musikalischen Sommer ausklingen lassen dürfen. Das ist eine tolle Reihe“, betonte Popat.

„Musik im Veedel“ geht jetzt in die Winterpause. Die Veranstaltungsreihe wurde als Open-Air-Event nach Beginn der Corona-Krise vom Zeughaus-Kleinkunstkeller der KG Löstige Geselle, der Band Autumn Nights und dem Café Schlimbach in Aegidienberg ins Leben gerufen, da  die Auftrittsmöglichkeiten der Musikgruppen stark eingeschränkt sind. „Open Air eröffnet den Bands die Chance, wenigstens bedingt Musik zu machen“, so Rainer Hombücher vom Zeughaus-Kleinkunstkeller. 

Ein Teil des Erlöses der Hutsammlung kam bei allen Veranstaltungen lokalen sozialen Projekten zugute. Diesmal wurde die Katholische Jugend bedacht. Rainer Hombücher: „Insgesamt kamen circa 3000 Euro an Spenden zusammen.“

Der Organisator war zufrieden, dass auch zum Abschluss noch einmal reger Betrieb herrschte. „Wir haben alle Veedel in Bad Honnef bespielt und gucken mal, ob wir 2021 weitermachen.“ oro