Sperrung wegen Reparatur Fahrbahn nach Lkw-Brand auf A3 bei Königswinter beschädigt

Update | Königswinter · Auf der A3 bei Königswinter hat am Donnerstagnachmittag ein Lkw gebrannt. Die Autobahn war bis in die Nacht gesperrt. Am Freitag kommt es in dem Bereich weiterhin zu Verkehrsbehinderungen, es gilt bis mindestens Montag Tempo 80.

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Lkw-Brand auf der A3 bei Königswinter

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Foto: Ralf Klodt

Aufgrund des Lkw-Brandes auf der A3 bei Königswinter am Donnerstag ist eine Fahrspur beschädigt und bis Freitagnachmittag gesperrt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei Köln am Freitagmorgen musste auf der rechten Fahrbahnspur in Richtung Frankfurt an entsprechender Stelle die Fahrbahndecke abgetragen werden, die Spur muss saniert werden. Am Freitagmittag wurde die obere Schicht der rechten Fahrspur sowie der Standspur abgefräst. Die Spur blieb nach Angaben der Autobahn GmbH bis zum Nachmittag gesperrt. Bis dahin floss der Verkehr auf zwei Spuren an der Unfallstelle vorbei. Es bildete sich zeitweise ein langer Stau.

In dem Bereich sei Tempo 80 eingeführt werden, sagte Sebastian Bauer, Sprecher der Autobahn GmbH, dem GA. Die Geschwindigkeitsbegrenzung dauere mindestens bis Montag, dann soll die Fahrbahn noch geteert werden. Bis dahin können die Verkehrsteilnehmer mit reduzierter Geschwindigkeit über alle drei Spuren fahren, sagte er.

Stau auf der A3: Lkw brannte auf der Autobahn

Die Löschung des Brandes gestaltete sich am Donnerstag als kompliziert und langwierig. So wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen dem Kreuz Bonn/Siegburg und Königswinter-Ittenbach komplett für den nachfolgenden Verkehr gesperrt. Zeitweise gingen die Rückstaus auf der A3 bis nach Lohmar rauf.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, hatte aus noch ungeklärten Gründen kurz vor 17 Uhr die Zugmaschine des Lkw Feuer gefangen. Der 52-jährige Fahrer konnte den voll mit Lebensmitteln geladenen Lastwagen noch an den Seitenrand abstellen. Ein weiterer Lkw-Fahrer sei dann noch zu Hilfe geeilt, um mit Feuerlöschern die Flammen abzulöschen - jedoch ohne Erfolg. Beide blieben unverletzt.

Als die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, hatten die Flammen bereits auf die Ladung übergegriffen, verbunden mit starker Rauchentwicklung, die die Sicht auf der Fahrbahn in Richtung Frankfurt erheblich beeinträchtigte.

Die Feuerwehr hatte nach Informationen vor Ort im weiteren Verlauf der Löscharbeiten einen Pendelverkehr zur Löschwasserversorgung zwischen der Unglücksstelle und einem Hotel im Raum Königswinter eingerichtet, da dort ein Wasser-Hydrant zur Verfügung stand. Zudem kam Löschschaum zum Einsatz.

Da ausgeschlossen werden musste, dass sich in der kleinteiligen Ladung keine Glutnester mehr befinden, wurde die gesamte Ladung aus dem Lkw entfernt und untersucht. Nach 19 Uhr war auch das Technische Hilfswerk vor Ort, um mit einem sogenannten Teleskoplader und einem Bagger die Ladung aus dem Lkw zu bekommen. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den frühen Morgen.

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