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Aktion auf Schloss Drachenburg: Auf Ostereiersuche im Park

Aktion auf Schloss Drachenburg : Auf Ostereiersuche im Park

Zahlreiche Familien nutzten die Feiertage zu einem Besuch auf Schloss Drachenburg. Es gab raffinierte Verstecke für 500 Eier.

Zwei Prinzessinnen aus Luxemburg auf Ostereiersuche: Die vierjährige Melissa und Lena (2) durchstreiften am Ostersonntagmorgen den Park von Schloss Drachenburg. Sie waren die ersten Kinder, die Jagd auf die bunten Eiern machten. Ihr Vorteil: Sie hatten den kürzesten Weg. Mit ihren Eltern Joelle Fonseca und Lex Cloos verbrachten sie nämlich Ostern auf Schloss Drachenburg und konnten sich in ihrer Suite wie echte Prinzessinnen fühlen.

Die gelben Eier auf dem grünen Parkrasen waren natürlich leicht zu entdecken. Aber Meister Lampe hatte auch raffinierte Verstecke unter den Rhododendrenbüschen und zwischen den Zweigen von Ziergehölzen gewählt. „Wir haben rund 500 Eier versteckt und legen auch inkognito laufend nach“, sagte Steffi Odenthal.

Plastikeier gegen Schoko-Osterhasen

Denn die Schlossmitarbeiter halfen dem Mümmelmann an diesem Tag tatkräftig. Es gab allerdings nur Plastikeier, die dann in der Vorburg bei Steffi Odenthal gegen Schoko-Osterhasen eingetauscht werden konnten. In diesem Jahr hatte der Osterhase erstmals auch goldene Ostereier in seinem Korb. Wer auf Gold stieß, hatte die Wahl zwischen einem Schokohasen, einem riesigen Gold-Ei oder aber einem Plüschosterhasen.

Lena und Melissa fanden kein güldenes Ei. Aber die Prinzessinnen waren trotzdem glücklich. „Es gefällt uns sehr gut hier“, erzählte Mama Joelle, die bei der Recherche nach einem Osterziel auf Königswinter gestoßen war. Nur gut, dass sich dann die Sonne zeigte, denn die Luxemburger hatten sich einen Picknickkorb bestellt. Joelle Fonseca: „Es ist sehr romantisch hier. Wir kommen wieder.“

Förmlich Adleraugen hatte der achtjährige Oleg. Er sah jedes Ei, während seine Eltern sowie Schwesterchen Jule (2) noch auf einer Bank im Park frühstückten. Für einen Tag war die Familie von Oberursel nach Königswinter gekommen. Tobias und Nicole Pelzer aus Brandenburg hingegen verbrachten mit ihrem elfjährigen Sohn Patrick die Osterfeiertage in Köln. Für einen Tag ging es dabei auch ins Siebengebirge.

Besuch der Nilbelungenhalle

Morgens hatte Patrick schon Ostereier im Hotelzimmer gesucht, nun konnte er im Grünen noch einmal losziehen und wie im Märchen Plastikeier zu Schokolade machen. Die Pelzers hatten erst die Nibelungenhalle besucht. Nach der Schlossbesichtigung wollten sie noch nach ganz oben auf den Drachenfels.

Udo Dilba aus Bonn hatte mit seiner Frau Kristine und der achtjährigen Tochter Jannika sowie ihrem Besuch aus Lettland, Baiba und deren Tochter Patricia (10), das Schloss als Ausflugsziel gewählt. „Wir wussten nicht, dass es hier eine Ostereiersuche gibt. Das trifft sich gut“, sagte Udo Dilba. Und so waren die fünf Besucher nicht nur auf das Schloss gespannt, sondern auch auf die Gaben des Osterhasen. Steffi Odenthal: „Die Reste verschenken wir am Ostermontag.“