In Bonn vor Gericht Einbrecher soll bei 47 Taten 164.500 Euro erbeutet haben

Region/Bonn · Vor dem Bonner Landgericht hat das Verfahren gegen einen 67-Jährigen begonnen, der mit zahlreichen Einbrüchen in der Region erhebliche Summen erbeutet haben soll. Das sind die genauen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft.

 Ganze 47 Einbrüche wirft die Justiz einem Mann vor, der jetzt in Bonn vor Gericht steht. (Symbolbild)

Ganze 47 Einbrüche wirft die Justiz einem Mann vor, der jetzt in Bonn vor Gericht steht. (Symbolbild)

Foto: imago stockamp;people

Der Schwerpunkt lag offenbar im Siebengebirge, aber auch in Wachtberg, Bornheim, Rheinbach, Alfter und Sankt Augustin soll der Mann aktiv gewesen sein: Wegen sage und schreibe 47 Wohnungseinbruchdiebstählen seit Oktober 2016 muss sich seit diesem Dienstag ein 67-jähriger Bosnier ohne Wohnsitz in Deutschland vor der 16. Großen Strafkammer am Bonner Landgericht verantworten. In fast allen Fällen soll er durch sogenanntes Kittfalzstechen Spannungsbrüche an den Scheiben von Fenstern oder Terrassentüren verursacht haben. Durch die so entstandene Öffnung konnte er laut Anklage jeweils den Fenster- oder Türhebel greifen und betätigen. Bei seinen Diebestouren soll er Bargeld und sonstige Wertgegenstände im Wert von rund 164.500 Euro erbeutet haben. Die letzte angeklagte Tat soll sich am 10. Dezember vergangenen Jahres ereignet haben.