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Corona-Fälle in Altenheim in Neuwied - Corona-Fall am CJD Königswinter

Infektionen im Seniorenheim : 17 Corona-Fälle in Altenheim in Neuwied

In einem Altenheim in Neuwied sind elf Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Drei Bewohner werden in Kliniken behandelt. Zudem gibt es am CJD in Königswinter einen Corona-Fall.

17 positive Corona-Fälle gibt es nach Angaben der Kreisverwaltung im Neuwieder Altenheim „Haus am Distelfeld“. Nachdem das positive Testergebnis einer Bewohnerin vorlag, wurden umfangreiche Testungen durchgeführt und weitere Kontaktpersonen ermittelt. Elf Bewohner und sechs Mitarbeiter sind betroffen. Drei Bewohner werden stationär in Kliniken behandelt, die weiteren Bewohner können derzeit in ihren Einzelzimmern isoliert versorgt werden. Vom Gesundheitsamt werde die Lage analysiert. Es würden alle Maßnahmen getroffen, um die Bewohner zu schützen.

„Das Zusammenspiel von Krisenstab, Gesundheitsamt und den Hilfsorganisationen lief wieder hervorragend. In kürzester Zeit wurde zum Beispiel die Logistik der Schutzmaterialien durch die Feuerwehr übernommen“, berichtete Landrat Achim Hallerbach.

Corona-Fall am CJD Königswinter

An der Jugenddorf-Christophorusschule (CJD) in Königswinter gibt es einen Corona-Fall. Eine Schülerin der sechsten Klasse ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Das bestätigte CJD-Gesamtleiter Reinhard Koglin am Montag auf Nachfrage.

Am Sonntag war die Schule vom Kreisgesundheitsamt benachrichtigt worden. „Wir haben dann dem Gesundheitsamt Kontaktdaten, Namenslisten und Sitzpläne vorgelegt“, berichtete Koglin. Daraufhin ordnete die Behörde an, dass sechs Schüler und eine Lehrerin vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt werden. Laut Koglin hat die erkrankte Schülerin das CJD letztmals am 2.September besucht.

Seit dem 3. August können sich Beschäftigte in Schulen und Kitas in NRW kostenfrei alle 14 Tage testen lassen. „Von unserer Schule haben sehr viele Kollegen dieses Angebot genutzt. Alle Ergebnisse in der vergangenen Woche waren negativ“, sagte Koglin. Obwohl es nicht mehr vorgeschrieben sei, würden außerdem sehr viele Schüler auch im Unterricht freiwillig einen Mund-/Nasenschutz tragen. Auf den Fluren, im Treppenhaus und auf dem Schulgelände sei das ohnehin Pflicht.