Vor dem 80. Jahrestag des D-Day Wie die letzten Kriegsjahre einen Königswinterer prägten

Siebengebirge · Gerold Hank ist elf Jahre alt, da erreichen ihn Nachrichten aus Frankreich: Am 6. Juni 1944 beginnt die alliierte Invasion in der Normandie. Wie die letzten Kriegsmonate den heute 91-jährigen Königswinterer geprägt haben, erzählt der Zeitzeuge dem GA - und warum Frankreich dabei eine ganz besondere Rolle zukommt.

 Im Juni jährt sich der D-Day zum 80. Mal: Ein Landungsboot bringt US-Soldaten zum „Omaha Beach“ in der Normandie.

Im Juni jährt sich der D-Day zum 80. Mal: Ein Landungsboot bringt US-Soldaten zum „Omaha Beach“ in der Normandie.

Foto: DPA

Der Tag, der als D-Day in die Geschichte eingegangen ist und eine entscheidende Wende im Zweiten Weltkrieg eingeläutet hat, jährt sich in nicht einmal zwei Monaten zum 80. Mal. Die Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 zählt zu den größten Operationen der Militärgeschichte, mit der eine zweite Front im Westen gegen Deutschland errichtet wurde: Für den Königswinterer Gerold Hank waren es die ersten Nachrichten, die er je aus Frankreich hörte. Die Ereignisse rund um den 6. Juni und die Monate danach waren für den Königswinterer Motivation, sich zeitlebens für die Freundschaft beider Völker einzusetzen.