Viel Resonanz auf das „Ideenschaufenster“ Das haben die Königswinterer Altstadtmanager als Nächstes vor

Königswinter · Das sogenannte Ideenschaufenster im einstigen Salamander Schuhgeschäft in Königswinters Hauptstraße ist nach der Hörstation und den touristischen Hinweistafeln am Bahnübergang Drachenfelsstraße eine weitere Maßnahme, die sich die Altstadtmanager überlegt haben. Welche Idee dahinter steckt und was als Nächstes angepackt werden soll.

Das Ideenschaufenster im einstigen Salamander-Schuhgeschäft soll eine Inspiration sein und versammelt Ideen, was in Königsiwnter möglich sein könnte. Interessierte finden zudem gleich einen Kontakt zum Altstadtmanagement.

Das Ideenschaufenster im einstigen Salamander-Schuhgeschäft soll eine Inspiration sein und versammelt Ideen, was in Königsiwnter möglich sein könnte. Interessierte finden zudem gleich einen Kontakt zum Altstadtmanagement.

Foto: Stadt Königswinter/Klein

„Wir hatten das Ladenlokal jetzt schon zehn Mal vermieten können“, sagt Hans-Helmut Schild von der Agentur Projekt2508 GmbH und gleichzeitig Altstadtmanager für Königswinter mit Blick auf das einstige Salamander-Schuhgeschäft in der Königswinterer Hauptstraße, das jetzt als Ideenschaufenster Reden von sich macht. Aufgrund seiner Funktion als Ideenschaufenster ist das kleine Ladenlokal, dessen Fenster zuvor mit Papier mit Blumentöpfen verklebt war, zumindest vorerst unvermietbar.

Inspirieren soll das Fenster, in dem sich mit passenden Dekoelementen illustriert Vorschläge für mögliche künftige Geschäfte an der Haupt- oder Drachenfelsstraße in Königswinters Altstadt finden. Wie wäre es mit einem Wollladen, einem Outdoor-Geschäft, einer Hausbrennerei oder doch ein Hundesalon?

Die Hoffnung der Altstadtmanager: Dass der ein oder andere Inhaber eines derzeit leer stehenden oder nicht für seine Bestimmung genutztem Ladenlokal denkt: „Ja, so etwas könnte ich doch mit meinem Laden machen.“ Besucher aus der Umgebung, etwa aus Bonn, wiederum sollen sehen, dass Königswinter als Ort, an dem man etwas auf die Beine stellt, durchaus einen Gedanken wert ist. Und genau das scheint auch zu passieren, denn nicht nur für das einstige Salamander-Schuhgeschäft alias Ideenschaufenster gab es seit der Einweihung zahlreiche Interessenten. Auch sonst sind laut Schild in Folge der Aktion mehrere Anfragen für ein Ladenlokal eingegangen.

Nächstes Vorhaben: Infotafeln an Kirchen-Bauzaun

Das Ideenschaufenster ist, seit die beiden Altstadtmanager im Frühjahr ihren Dienst angetreten haben, eines von bereits mehreren umgesetzten Ideen, mit denen die Wahrnehmung von Königswinter verbessert und den Einwohnern eine Aufbruchstimmung vermittelt werden soll. Dementsprechend steht auch die Webseite des Altstadtmanagements www.aufbruch-koenigswinter.de, die erst seit wenigen Wochen online ist, unter diesem Stern.

Das Altstadtmanagement heckt mittlerweile schon die nächsten Maßnahmen aus, die mit relativ kleinem Umfang für eine bessere Außenwahrnehmung sorgen sollen. Laut Hans-Helmut Schild soll als Nächstes die Verschönerung des Bauzauns an der Kirche St. Remigus, der zwischen Hauptstraße und Eiscafé Bruno verläuft, in Angriff genommen werden.

Auf bedruckten Platten sollen historische Stadt- und Tourismusmotive sowie die Orte heuzutage zu sehen sein, die somit einen Bogen von früher ins Heute schlagen. Ein Motiv soll etwa zeigen, wie das Drachenfelsplateau vor der Neugestaltung aussah und wie es heute aussieht. In der Arbeitsgruppe Ortsentwicklung Altstadt Anfang August wurde auch das mittlerweile umgesetzte Ideenschaufenster als Idee vorgestellt.

Beleuchtete Litfaßsäule wirbt dafür, was in Königswinter geschieht

Außerdem haben die Altstadtmanager Ulrich Keinath und Hans-Helmut Schild dargestellt, wie sie mit schnellen Maßnahmen die Bahnunterführungen am Bahnhof und an der Wilhelmstraße ansehnlicher und komfortabler machen wollen. Reinigen, Streichen, vielleicht Bepflanzung aufstellen oder auch eine Kunstaktion sollen die Mittel dafür sein. Ebenfalls streben die beiden Altstadtmanager an, dass es künftig einen zentralen Ort gibt, an dem Veranstaltungen beworben werden, um Besuchern und Einwohnern eine Terminübersicht an einem Ort zu bieten und damit dem Durcheinander an Veranstaltungsplakaten, die oft an verschiedenen Stellen in der Stadt verteilt sind, ein Ende zu bereiten. Als Vorschlag dafür wurde das Aufstellen einer beleuchteten Litfaßsäule an einem zentralen Ort in der Altstadt in den Ring geworfen.