Sproch- und Spelljrupp „Die meisten können doch nur noch Kölsch trinken“: Mundartrettung mit viel Theater in Niederdollendorf

Niederdollendorf · „Natürliches Platt, kein Hochdeutsch mit Streifen“: Die Sproch- und Spelljrupp aus Niederdollendorf, die nahezu jedes Jahr ein neues Stück im Repertoire hat, fiebert der Premiere der neuesten Inszenierung „Pension Schöller“ in rheinischer Mundart entgegen. Aber warum Mundart und woher kommt die Begeisterung dafür?

 Die Sproch- un Spelljrupp in Niederdollendorf in Aktion bei einem früheren Auftritt. Derzeit wird ein neues Stück inszeniert. In etwas über zwei Wochen ist Premiere. (Archivfoto)

Die Sproch- un Spelljrupp in Niederdollendorf in Aktion bei einem früheren Auftritt. Derzeit wird ein neues Stück inszeniert. In etwas über zwei Wochen ist Premiere. (Archivfoto)

Foto: Frank Homann

„Nuft, Nuft, mir ist eine Fniege in den Hans gefnogen“. Wenn Eugen, der verhinderte Schauspieler mit Sprachfehler, gleich zu Beginn des Stückes „Pension Schöller“ seine Schwierigkeiten mit dem Buchstaben „L“ hat, dann werden auch die Zuschauer nach Luft schnappen – vor Lachen. Am 7. Juni feiert die Sproch- un Spelljrupp Niederdollendorf die Premiere ihrer Neueinstudierung.