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Sankt-Sebastianus-Junggesellen: Ein "Hattrick" für Familie Ried

Sankt-Sebastianus-Junggesellen : Ein "Hattrick" für Familie Ried

Wenn die Sankt-Sebastianus-Junggesellen von 1604 ihre Vereins-Meisterschützen ermitteln, dann sind spannende, ausgelassene und fröhliche Stunden garantiert. Die Vereinsmeisterschaften gehören gemeinsam mit dem Königsschießen und dem großen Stiftungsball zu den Höhepunkten des Jahres.

Am Wochenende war es wieder soweit: Rund 30 Teilnehmer im Alter von sieben bis weit über 80 Jahren machten sich auf die Jagd nach den begehrten Titeln.

Vereinsmeister in der Schützenklasse wurde Markus Klein mit stolzen 48 von 50 möglichen Ringen. Bei den Damen siegte unterdessen Kerstin Schlösser: Mit 47 getroffenen Ringen ging die Trophäe der Vereinsmeisterin in ihre Hände über. Daniel Kirchrath traf in der Freihandklasse ganze 43 Ringe und nahm somit die Trophäe von Vorjahres-Doppelmeister Walter Faßbender unter seine Fittiche.

Die meisten Titel sahnte Dennis Ried ab: Gleich zweimal landete das Mitglied der Schießkommission auf dem ersten Platz. Mit 33 und 48 Ringen verteidigte er souverän seine beiden Trophäen aus dem Vorjahr und darf sich somit auch weiterhin Vereinsmeister in der Luftpistolenklasse und in der Jugendklasse (17 bis 23 Jahre) nennen. Gegen besonders starke Konkurrenz konnte sich unterdessen die neue und alte Damen-Jugendmeisterin durchsetzen: Michaela Doris schoss als einzige Teilnehmerin ihrer Klasse gegen niemand Geringeren als sich selbst und ihre eigene Höchstpunktzahl - und steigerte gegenüber dem Vorjahr knapp mit 45 Ringen.

Bei der Vereinsmeisterschaft in der Schülerklasse (zwölf bis 16 Jahre) gewann Björn Dohr mit 43 Ringen; auf weiblicher Seite freute sich Celina Behr mit 39 Ringen über den Spitzenplatz. Bei den Bambini (unter zwölf Jahre) machte schließlich Linus Rübner das Rennen - 22 abgeschossene Ringe brachten ihm den Sieg.

Auch die Pokale standen wieder einmal auf dem Spiel. Celina Behr versüßte sich ihren Erfolg in der Damenschülerklasse mit einem Sieg (29 Ringe) im Kampf um den Wilhelm-Staffel-Pokal. Ehrenmitglied Walter Faßbender konnte als Ausgleich für die zwei weitergereichten Titel aus dem Vorjahr mit 29 Ringen den Mäthes-Pokal erringen. Den "Petra & Markus Cremer"-Pokal durfte Jan Faßbender mit nach Hause nehmen.

Zu guter Letzt konnte Fabian Ried die Jugendchampion-Medaille aus der Hand seines Bruders Dennis entgegennehmen - ein "Hattrick" also für die Familie Ried.