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Adventskalender des Königswinterers Gewerbevereins: Erst die Rätselfrage, dann der Schatz

Adventskalender des Königswinterers Gewerbevereins : Erst die Rätselfrage, dann der Schatz

Wenn die Häuser wieder von Plastiknikoläusen erklommen werden und aus den Fenstern fröhliche Weihnachtsgrüße blinken, kann das nur eins bedeuten: Die Adventszeit hat begonnen. Um allen Königswinterern das Warten aufs Weihnachtsfest zu versüßen, hat sich der Gewerbeverein in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht.

Ein lebendiger Adventskalender soll Freude, Spaß und Weihnachtsstimmung verbreiten. Das erste "Türchen" wurde jetzt in Fräulein Ernas Weihnachtshaus geöffnet.

Die Regeln sind denkbar einfach: Wer ein Kalendertürchen öffnen und den dahinterliegenden Schatz abstauben möchte, muss am jeweiligen Tag zur festgelegten Zeit im entsprechenden Geschäft sein - und eine Rätselfrage beantworten. Am Nikolaustag wird der Heilige Bischof sogar persönlich in der Sparkasse zu Gast sein, um dem Gewinner sein Geschenk zu überreichen. Alle Fragen können auf der Internetseite des Gewerbevereins sowie an den Aushängen in den Schaufenstern aller teilnehmenden Läden eingesehen werden.

Irma und Piet Becker, die Besitzer des Weihnachtshauses, hatten sich für den Startschuss in ihrem Geschäft eine besonders knifflige Frage überlegt: Sie wollten wissen, aus welcher Glasbläserstadt im Thüringer Wald seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Großteil des deutschen Christbaumschmucks stammt.

Die richtige Antwort ließ nicht lange auf sich warten: "Lauscha", rief Waltraud Steinecke. Für die Frau, die gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammt, habe Thüringen jahrelang quasi "um die Ecke" gelegen, da sei einem Lauscha nicht unbekannt, so die stolze Gewinnerin. Und siehe da: Hinter dem ersten Türchen verbarg sich ein Geschenkgutschein. Damit die anderen nicht leer ausgingen, gab es für jeden noch einen Trostpreis.

Der lebendige Adventskalender ist eine Premiere - sowohl für den Gewerbeverein als auch für Königswinter. "Es ist einfach eine tolle und charmante Idee, die vor allem umsetzbar ist", so Anette Zinnen vom Vereinsvorstand. Das Konzept sei sehr gut angekommen: Zahlreiche Passanten seien bereits voller Neugier auf die Aushänge in den Geschäften aufmerksam geworden. Eine zweite Auflage im nächsten Jahr sei definitiv geplant. "Das müssen wir unbedingt wiederholen", pflichtet ihr Irma Becker bei. Noch warten einige Türchen darauf, geöffnet zu werden.

@ Weitere Informationen unter www.rheinbrise.de