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Feuer in Königswinter: Wohncontainer für Erntehelfer brennen

Sonnenberger Hof : Erntehelfer retten sich aus brennenden Containern

In der Nacht auf Montag haben auf dem Sonnenberger Hof in Königswinter mehrere Wohncontainer für Erntehelfer Feuer gefangen. Ein Bewohner muss verletzt ins Krankenhaus.

In Schlafanzügen und in Decken gehüllt retten sich die Erntehelfer ins Freie: Am frühen Montagmorgen gegen 3.22 Uhr war in einer Wohncontaineranlage auf dem Sonnenberger Hof im gleichnamigen Königswinterer Weiler ein Feuer ausgebrochen. Zwei Wohncontainer brannten aus, vier weitere wurden durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen, wie Lutz Schumacher, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter, sagte. Ein Erntehelfer kam ins Krankenhaus: Er erlitt einen Schock, wie Simon Rott, Sprecher der Bonner Polizei, auf GA-Anfrage erklärte.

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte standen zwei Container einer aus insgesamt 22 Wohnelementen bestehenden, zweigeschossigen Anlage in Vollbrand, wie Schumacher erklärte. Alle Bewohner hatten das Objekt zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen, so der Feuerwehrsprecher. 40 Wehrleute der Einheiten Bockeroth, Oelberg, Uthweiler, Oberdollendorf und Altstadt machten sich daran, die Flammen zu löschen, was laut Schumacher rasch gelang. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf die gesamte Anlage sowie eine daneben stehende Lagerhalle des Hofs verhindert werden. „Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten in der Nacht in anderen Bereichen des landwirtschaftlichen Anwesens untergebracht werden“, sagte der Feuerwehr-Pressesprecher. Der zwischen Oberpleis und Bockeroth gelegene Sonnenberger Hof ist neben seinem Angebot an Äpfeln, Erdbeeren und Brombeeren auch als Reitschule und als Unterkunft für Pensionspferde in der Region bekannt.

Am Montagvormittag haben Brandermittler der Bonner Polizei auf dem Sonnenberger Hof ihre Arbeit aufgenommen, um zu ermitteln, wie die Flammen entstanden sind. „Zur Ursache des Feuers können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen“, erklärte Simon Rott am Montagnachmittag.