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Feuerwehr Königswinter muss zu vier Einsätzen in vier Stunden

Viel zu tun für die Einsatzkräfte : Vier Einsätze in vier Stunden für die Feuerwehr in Königswinter

Gleich zu vier Einsätzen innerhalb von vier Stunden musste die Freiwillige Feuerwehr Königswinter im Laufe des Samstagmorgens ausrücken. Auf der A3 war ein Auto verunglückt, in Oberdollendorf stürzte eine Wanderin auf einem vereisten Weg, in Heisterbacherrott musste der Rettungsdienst bei einem Notfall unterstützen und in der Altstadt und Niederdollendorf beschäftigte eine Ölspur die Einsatzkräfte.

Über mangelnde Arbeit konnten sich die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr von Königswinter am Samstagvormittag wahrlich nicht beklagen. Gleich vier Mal mussten die Kräfte ausrücken - und das innerhalb von nur vier Stunden.

Um kurz vor sieben Uhr wurde zunächst die Löschgruppe Bockeroth zu einem Verkehrsunfall in Höhe der Autobahnunterführung Bockerother Straße gerufen. Ein Auto war von der A 3 abgekommen und stand unterhalb im Bereich der Unterführung Bockerother Straße. In dem Kleinwagen befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr keine Personen. Da sowohl Fahrer- als auch Beifahrerairbag ausgelöst hatten, ging die Feuerwehr davon aus, dass sich zum Unfallzeitpunkt mindestens zwei Personen im Fahrzeug befunden hatten. Es wurde eine Personensuche durch Feuerwehr und Rettungsdienst eingeleitet.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte die Polizei ermitteln, dass die am Unfall beteiligten Personen bereits selbstständig ein Krankenhaus aufgesucht hatten. Der Einsatz der Feuerwehr konnte nachfolgend abgeschlossen werden.

Gegen 9.20 Uhr wurde dann der Löschzug Altstadt zu einer Ölspurbeseitigung im Bereich Bahnhofstraße alarmiert. Die Ölspur zog sich über rund vier Kilometer - durch mehrere Straßen der Altstadt sowie in Richtung Niederdollendorf. Gemeinsam mit der Einheit Niederdollendorf wurden durch 25 Wehrleute besonders betroffene Bereiche mit Spezialbindemittel abgestreut. Weitere Reinigungsarbeiten übernahmen der städtische Baubetriebshof und ein hinzugezogenes Fremdunternehmen.

Um 10.40 Uhr waren dann die Einsatzkräfte der Löschgruppe Oberdollendorf gemeinsam mit dem Rettungsdienst gefragt. An einem Wanderweg im Mühlental war auf vereister Fläche eine Wanderin gestürzt. Die Feuerwehr unterstützte hier die Rettungsarbeiten und den Transport der Frau bis zum Rettungswagen.

Nur wenige Minuten später wurden schließlich die Löschzüge Oelberg und Uthweiler zur Winkelstraße in Heisterbacherrott gerufen. Dort musste bei einem Notfall der Rettungsdienst beim Transport eines Patienten aus einem Haus bis zum Rettungswagen unterstützt werden.

(wrm)