Ungewöhnlicher Einsatz Feuerwehr rettet Entenküken in Heisterbacherrott

Königswinter · Bei einem ungewöhnlichen Einsatz in Königswinter hat die dortige Feuerwehr mehrere Entenküken aus einem Abflussschacht gerettet und anschließend mit der Entenmutter wieder vereint.

 Rettung mehrerer Entenküken: Feuerwehrmann Erich Ahlhorn trägt die Küken in einem Katzenkorb in Richtung Heisterbacherrotter Weiher.

Rettung mehrerer Entenküken: Feuerwehrmann Erich Ahlhorn trägt die Küken in einem Katzenkorb in Richtung Heisterbacherrotter Weiher.

Foto: Ralf Klodt

Gegen 13.30 Uhr am Freitagnachmittag ist die Feuerwehr Königswinter zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausgerückt. Passanten hatten mitbekommen, dass sich mehrere Entenküken in einem Regenrückhaltebecken am Gubener Weg in einer Notlage befanden, aus der sie sich alleine nicht befreien konnten, und die Rettungskräfte alarmiert.

Laut Angaben der Feuerwehr vor Ort seien die Küken durch einen Rost eines Abflussschachtes des Rückhaltebeckens gefallen und hatten keine Chance, allein aus dem Schacht wieder herauszukommen. Glücklicherweise war die dort installierte Wasserpumpe nicht angeschaltet gewesen. Das laute Piepen der Küken und das Quaken der Entenmutter hatten dann die Passanten auf die Lage aufmerksam gemacht, so die Einsatzleitung weiter.

Es folgte eine längere Rettungsaktion: Die Einsatzkräfte demontierten zunächst kurz nach ihrem Eintreffen den Rost von dem Schacht und befreiten die Küken dann vorsichtig mit einem Kescher aus ihrem „Gefängnis“. Da die Küken nun verstummten und auch die Entenmutter ihr Quaken einstellte, machten sich Kräfte der Löschgruppe Ölberg erst einmal auf die Suche nach dem Muttertier.

 In einem Schacht (links) eines Regenrückhaltebeckens waren die Entenküken hineingefallen und gefangen.

In einem Schacht (links) eines Regenrückhaltebeckens waren die Entenküken hineingefallen und gefangen.

Foto: Ralf Klodt

Mit Erfolg: Nach dem Aufscheuchen der Entenmutter lief Feuerwehrmann Erich Ahlhorn mit den Küken, die er in einem Katzenkorb bei sich trug, in Richtung des Heisterbacherrotter Weihers, der etwa 700 Meter entfernt von der Einsatzstelle liegt. Glücklicherweise folgte die Entenmutter Erich Ahlhorn und ihren Küken.

Geglücktes Ende der Rettungsaktion: Nachdem Ahlhorn schließlich die Küken vorsichtig in den Weiher entlassen konnte, stand der Familienvereinigung nichts mehr im Weg. Das Muttertier schwamm zu ihren Küken und die Feuerwehr Königswinter konnte nach etwa einer Stunde Einsatz wieder abrücken.

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