Kommentar zum Seniorenwohnen Fit machen für die Zukunft

Möglichst bis zum Tod in den eigenen vier Wänden leben wollen 98 Prozent aller Bundesbürger. In der Realität wird jedoch nur 30 Prozent dieser Wunsch erfüllt.

So lange wie möglich selbstbestimmt leben, ist ein weiteres Anliegen, das häufig an den häuslichen Voraussetzungen scheitert.

Die Förderung des Neubaus barrierefreier Wohnungen und die Anpassung vorhandener Wohnungen an den Bedarf steht daher in der Pflegeplanung des Rhein-Sieg-Kreises nicht zufällig ganz weit oben. Der Ausbau des betreuten Wohnens in Anbindung an stationäre Pflegeeinrichtungen, die Ausstattung von Wohnquartieren mit Pflegewohnungen, Mehrgenerationenwohnen und Pflegeangeboten zählen auch dazu. Auch Haushaltshilfen, Begleitdienste, Hausnotrufdienste und Mahlzeitendienste wie "Essen auf Rädern" sind gefordert.

Nicht minder wichtig ist die Gestaltung des Wohnumfeldes nach den Bedürfnissen der älter werdenden Gesellschaft. Das fängt auch hier bei der Barrierefreiheit an, geht über die Einkaufsmöglichkeiten und die ärztliche Versorgung bis zur Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Da Königswinter mit einem engagierten Ehrenamt gesegnet ist, ist auch von dieser Seite Unterstützung zu erwarten und wird bereits geleistet. Das allein wird in Zukunft aber nicht reichen.

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