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HSG Siebengebirge-Thomasberg: Handballer trauern um Franz Müller

HSG Siebengebirge-Thomasberg : Handballer trauern um Franz Müller

Die HSG Siebengebirge-Thomasberg trauert um Franz Müller. Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des TuS Siebengebirge ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 73 Jahren gestorben.

"Franz Müller hat 45 Jahre, fast zwei Drittel seines Lebens, den Vereinen immer zur Verfügung gestanden. Er war ein Vorbild für die Jugend und stets ein guter Freund und Kamerad, den wir nicht vergessen werden", schreiben HSG-Vorsitzender Christian Keppler und Müllers langjährige Weggefährten Ralf Röttgen, Werner Quardt, Helmut Wichartz und Hilarius Horn in einem Nachruf.

Während und nach seiner aktiven Zeit beim Turn- und Spielverein Heisterbacherrott, wo er es zum Auswahlspieler brachte, war er seit seinem 18. Lebensjahr im Vorstand tätig. Nach der von ihm maßgeblich mit auf den Weg gebrachten Fusion mit dem Handballclub Stieldorferhohn zum TuS Siebengebirge im Jahr 1971 war er von 1972 bis 2004 dessen Vorsitzender.

Auch die 1991 ins Leben gerufene Handballspielgemeinschaft (HSG) mit dem TuS Thomasberg-Ittenbach und die endgültige Fusion aller Abteilungen der beiden Stammvereine zum 1. Januar 2010 hat der Steuerberater mit angebahnt.

Wegen seiner außergewöhnlichen Leistungen im Vereinswesen wurde Müller mehrfach vom Handballkreis und Handballverband Mittelrhein ausgezeichnet. Seit einigen Jahren wirkte er auch in der erfolgreichen Niederdollendorfer Sproch- und Spelljrupp mit. Müller hinterlässt seine Frau Renate und drei Kinder. Die Trauerfeier findet am Freitag um 9 Uhr in Sankt Judas Thaddäus statt.